In seinem nach "Mirrors in the Dark" und "And Then There Was Love... " drittem Spielfilm in Karlovy Vary, diesmal im Wettbewerb, behandelt Šimon Holýs prüde Probleme wie aus der Glanzzeit der referierten Helena Vondráčková und das denkbar konstruiert. Eben kommen der hinterwäldlerischen Hauptfigur noch die Tränen beim Coming out ihres längst erwachsenen Kindes, im nächsten Moment applaudiert sie ihm begeistert in der Drag Bar. Auch Pavla Tomicovás solides Schauspiel kann diesem abrupten Sinneswandel keine Glaubwürdigkeit geben. In jedem Sinne vorgestriges Vorabend-Fernsehprogramm.
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