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"Hot Water" - Review

Lidanoir

Von Lidanoir in 60th Karlovy Vary International Film Festival

"Hot Water" - Review Bildnachweis: © Cow Hip Films Spark Features 10mk
Interessanter als die aus vertrauten narrativen Versatzstücken des US-Indie-Kinos zusammengesetzte Handlung sind die Figuren Ramzi Bashours humorvollen Road Trips ist deren kultureller Kontext. Als Sprachprofessorin vermittelt Layla einen Teil ihrer Kultur, der ihrem erwachsenen Sohn fremd ist. Umgekehrt ist sie nicht vollends heimisch in der US-Kultur, die Daniel prägt. Die persönliche Verbindung zu den Motiven von großen und kleinen Migrationen verleiht dem unspektakulären Plot eine emotionale Authentizität, die das nuancierte Schauspiel Azabals und Zolghadris verstärkt. Generationsübergreifende Differenzen spiegeln die seelische Zerrissenheit der Diaspora mit warmherziger Resonanz. 

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