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Joseph Sargent is tot - Ein Pionier des Fernsehens ist von uns gegangen

Stu

Von Stu

Quelle: SPON
Bildnachweis: © MGM | Szenenbild aus “Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123”

Der amerikanische Regisseur Joseph Sargent ist tot.

In Sargents Filmographie sticht vor allem der Thriller „Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123“ heraus (siehe Bild), der u.a. von Quentin Tarantino in dessen „Reservoir Dogs“ zitiert (Mr Yellow, Mr. Pink, usw.) und von Action-Veteran Tony Scott im Jahre 2009 mit John Travolta und Denzel Washington neu aufgelegt wurde.

Wesentliche größere Spuren als im Kino hinterließ Sargent allerdings bei der Arbeit fürs amerikanische Fernsehen. So inszenierte u.a. Episoden für „Star Trek“, „Bonaza“ und die Pilotfolge von „Kojak – Einsatz in Manhattan", für die er einen Emmy bekam. Für diese Auszeichnung war er insgesamt neun Mal nominiert. Vier Mal gewann er den Award. Sargent galt als Pionier der TV-Filme, da er sich wagte dem Publikum Geschichten zu erzählen, die eher Kinoformat hatten. Zu seinen bekanntesten TV-Filmen zählen u.a. „Die Karen Carpenter Story“, "A Lesson Before Dying" oder “Warm Springs".

Leider wurde Sargent aber auch immer mit dem Totalflop „Der weiße Hais IV – Die Abrechnung“ in Verbindung gebracht, bei dem er Regie führte. Hierfür erhielt er zwei Razzie Awards, auch bekannt als Goldene Himbeere. Trotz dieses künstlerischen wie kommerziellen Misserfolgs konnte ihm niemand den Ruf eines TV-Pioniers nehmen.

Joseph Sargent, der als Giuseppe Danielle Sorgente in New Jersey geboren wurde, verstarb am 22. Dezember im Alter von 89 Jahren in Miami. Er hinterlässt eine Tochter sowie die Gewissheit, dass nicht erst seit einigen Jahren Filmemacher sich für gute Fernsehfilme und-serien einsetzen.

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