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1x1 – Tragödie

An ordinary college student named Kaneki encounters Rize, a girl who is an avid reader like him, at the café he frequents. Little does he realize that his fate will change overnight.

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1x2 – Einsamkeit

Kaneki struggles to adapt to his new nature with no success, until another ghoul, Nishiki Nishio attempts to prey on his friend Hideyoshi Nagachika and he must fight to protect him.

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1x3 – Tauben

After saving his friend, Kaneki is taken in by Yoshimura and Touka Kirishima, ghouls who run the bar "Anteiku", who teach him to blend in human society while hiding his true nature. However, another ghoul, Shu Tsukiyama approaches him with unknown intentions.

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1x4 – Abendmahl

Kaneki befriends Tsukiyama and the two start hanging out. However, little does Kaneki know that Tsukiyama is preparing a mortal trap for him.

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1x5 – Narbe

Intending to consume Kaneki himself, Tsukiyama prepares another trap for him, using Nishio's human girlfriend as a hostage.

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1x6 – Regenguss

Tsukiyama is defeated by Touka with Kaneki and Nishio's help, but the recent developments in the 20th ward draw the attention of the police, who sends two of their investigators, Kureo Mado and Kotaro Amon to hunt down all ghouls in the area.

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1x7 – Gefangenschaft

Hinami's mother is killed by Mado. Touka attacks members of the ghoul investigation and kills Kusaba, but is wounded by Mado. Kaneki tells Touka that he wants to fight the ghoul investigators and is given his mask.

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1x8 – Schleife

Hinami escapes from Anteiku and is confronted by Mado after he lured her with her dead mothers purse (arm in the manga). Touka and Kaneki went looking for her and faced Mado and Amon.

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1x9 – Vogelkäfig

After the battle with Mado, Hinami starts living with Touka and Kaneki. Still mourning the loss of his partner, Amon is relocated to the 11th ward, where the police is having trouble facing some dangerous ghouls who do not fear them.

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1x10 – Phönixbaum

Kaneki is kidnapped by members of Aogiri Tree, an underground ghoul faction who is interested in his connection with Rize. Meanwhile, Amon is introduced to his new partner, the eccentric and dangerous Juuzou Suzuya.

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1x11 – Wild Entschlossen

War prevails between the CCG and Aogiri Tree, while Kaneki is being tortured ruthlessly by Yamori in his "Hobby Room." Anteiku stays on the sidelines as they secretly manoeuver their way in to rescue Kaneki. Amon unleashes the quinque he received from Mado, and he battles the Bin brothers, killing them in the process.

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1x12 – Ghul

Whilst enduring even more unbearable torture, Kaneki passes through several illusions monitored by a manifestation of Rize. He subsequently starts to assess himself, contemplating the fact that life is truly about compromise; for all along, he was weak, and lived by the belief of 'letting himself get hurt rather than others', which is the reason as to why his mother suffered so much. Rize confronts Kaneki, warning him that if he didn't sacrifice one thing for the other, his dearest ones will perish, and it's going to be all his fault-the disadvantage would arise as a ...

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Inhalt

Der 19-jährige Student Kaneki Ken führt ein unaufgeregtes Leben, bis er der Ghoula Rize begegnet, die versucht ihn zu töten, bei dem Versuch aber durch einen Unfall stirbt. Jedoch wird auch Kaneki verletzt, weshalb ihm die Ärzte aus der Not heraus Organe von Rize transplantieren. Doch das hat dramatische Konsequenzen, denn nun ist Kaneki ein Halbghoul. Er muss feststellen, dass Ghoule sich nicht von menschlichem Essen ernähren können und findet Zuflucht im Cafe Antik, wo eine Gruppe Ghoule versucht ein möglichst friedliches Leben zu führen. Schlimm genug, dass er nun gezwungen ist, sich von Menschenfleisch zu ernähren, der einzigen Nahrungsquelle für Ghoule, er wird auch noch in die Fehden zwischen den Ghoulen der einzelnen Bezirke der Stadt verwickelt. Und dabei soll der unheimliche „Gourmet“ nicht einmal sein schrecklichster Feind bleiben...

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Der Traum vieler junger Zeichner auf der ganzen Welt hat sich 2011 für Sui Ishida erfüllt. Sein erster veröffentlichter Manga „Tokyo Ghoul“ hat sich sofort zu einer der erfolgreichsten Serien der letzten Jahre entwickelt. Mit mehr als 7 Millionen verkauften Exemplaren nur in Japan und einer Veröffentlichung unter anderem in Deutschland feiert die Reihe sogar überdurchschnittliche internationale Erfolge. In Japan war sie 2014, als auch die 14. und gleichzeitig letzte Ausgabe erschien, die vierterfolgreichste Mangaserie des Jahres. Eine Animeumsetzung war also selbstverständlich und so startete die zwölf Folgen umfassende erste Staffel am 4. Juli 2014 beim japanischen Fernsehsender Tokyo MX.

Der 19-jährige Student Kaneki Ken führt ein unaufgeregtes Leben, bis er der Ghoula Rize begegnet, die versucht ihn zu töten, bei dem Versuch aber durch einen Unfall stirbt. Jedoch wird auch Kaneki verletzt, weshalb ihm die Ärzte aus der Not heraus Organe von Rize transplantieren. Doch das hat dramatische Konsequenzen, denn nun ist Kaneki ein Halbghoul. Er muss feststellen, dass Ghoule sich nicht von menschlichem Essen ernähren können und findet Zuflucht im Cafe Antik, wo eine Gruppe Ghoule versucht ein möglichst friedliches Leben zu führen. Schlimm genug, dass er nun gezwungen ist, sich von Menschenfleisch zu ernähren, der einzigen Nahrungsquelle für Ghoule, er wird auch noch in die Fehden zwischen den Ghoulen der einzelnen Bezirke der Stadt verwickelt. Und dabei soll der unheimliche „Gourmet“ nicht einmal sein schrecklichster Feind bleiben...

Es zeigt sich schon, dass Ghoule (zumindest viele von ihnen) abstoßende und extrem gefährliche Kreaturen sind, die, als Menschen getarnt, unter Tokyos Bevölkerung für Angst und Schrecken sorgen. Im Fernsehen diskutieren fragwürdige Experten über die Natur dieser Monster und eine militärische Spezialeinheit wurde begründet, um dem Terror Einhalt zu gebieten. Wer jetzt eine subtile Spannung wie im Mangaklassiker „Parasyte“ oder dem Horrorklassiker „Die Körperfresser kommen“ erwartet, ist aber an der falschen Adresse. Stattdessen präsentiert sich „Tokyo Ghoul“ als schriller Gore-Horror, der sich nicht selten in Anime-Klischees verliert. Besonders die überzeichneten Antagonisten, allen voran der „Gourmet“, lassen Animeveterane wohl eher kalt. Dagegen sind die verschlossene Touka und der freundliche, dennoch mysteriöse Manager des Antik Yoshimura hervorragend konzipierte Charaktere, die über die gesamte Laufzeit der Serie zu unterhalten wissen und sich auch weiterentwickeln oder neue Facetten offenbaren. Weiterentwicklung betrifft auch unseren Protagonisten Kaneki. Jedoch ist diese bei ihm leider zum Teil recht vorhersehbar und wenig originell.

Die Animation kann sich sehen lassen und spielt aktuell bei den ganz großen mit. Die Farben sind klar, das Bild scharf und die Bewegungen flüssig. Besonders in den rasanten Actionszenen macht sich eben dies bemerkbar. Statt der Zensur von brutalen Szenen, die das japanische Fernsehen leider vorschreibt (auf der Blu-Ray ist selbstverständlich die unzensierte Fassung) war man hier recht kreativ und hat diese Szenen in Negativen und Neontönen dargestellt. Dadurch erkennt man zwar auch nicht viel mehr als bei der üblichen Zensur (meistens dicke schwarze Flächen, die manchmal mehr als die Hälfte des Bildes ausmachen), aber es sieht immer noch besser aus als das übliche Schwarz.

Da wären wir wieder beim leidigen Argument der Manga-Verfechter. Denn im Manga wird grundsätzlich nichts zensiert und so bekommen wir auch bei „Tokyo Ghoul“ seitenweise Gore-Feste geliefert, die einen der größten Pluspunkte der Reihe darstellen, denn erzählerisch ist das Ganze doch arg dünn. Als Adaption hat der Anime ohnehin – man muss es so hart ausdrücken – versagt. Teilweise gewaltige Umschreibungen, der ganze „Gourmet“-Arc wurde vorverlegt und wichtige Szenen wurden zum Teil ganz ausgelassen. Für diejenigen, die den Manga nicht kennen ist der Anime dennoch eine Sichtung wert, die Mangaleser sollten aber ihre Erwartungen etwas runterschrauben.

Fazit

„Tokyo Ghoul“ präsentiert uns nichts Neues, die Story ist höchstens durchschnittlich. Dennoch überzeugen die Actionszenen und wenn man sich darauf einlässt, wird man mit den Charakteren wohl auch warm (den lächerlichen „Gourmet“ ausgenommen). Als Adaption des Mangas ist der Anime aber eine Katstrophe.

Autor: Tobias Kiwitt

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