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1x1 – Shônen batto sanjô

Tsukiko Sagi, a character designer, is under pressure and feels trapped, when suddenly her worries are put to rest when she is assaulted by who she describes as an elementary school kid with a golden bat.

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1x2 – Kin no kutsu

For Yuichi "Ichi" Taira, life is good. He's the most popular kid in his school and excels in academics and sports and plans to run for Student Council president. But then he is suspected of being Lil' Slugger.

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1x3 – Daburu rippu

After being attacked by Lil' Slugger, Yuichi's name is cleared and he can finally relax. However, Harumi Chono, Yuichi's tutor and an assistant at a local university, has problems of her own.

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1x4 – Otokomichi

After the strings of attacks by Lil' Slugger, it is discovered that each victim has some sort of relationship with previous victims. Meanwhile, the life of Masami Hirukawa, a police officer, is about to be changed forever.

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1x5 – Seisenshi

Ikari and Maniwa interrogate Lil' Slugger who turns out to be in the eighth grade. Still, he admits to the attacks. However, he confuses reality and believes that the world around him is a medieval-style role-playing game.

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1x6 – Chokugeki no fuan

Ikari and Maniwa find the old homeless woman while a hurricane is about to make landfall. There, they discover something from the old woman that turns the entire case around. Meanwhile, a girl named Taeko is reminiscing over her life.

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1x7 – MHz

Ikari and Maniwa receive word of Taeko's attack. Masami is devastated by Taeko's amnesia as Ikari pursues the investigation from another angle since it happened in a different district.

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1x8 – Akarui kazoku keikaku

Three Internet buddies form a pact to meet and commit suicide together. But as these poor souls bungle their numerous kamikaze attempts, they become close to each other.

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1x9 – ETC

After hearing of the suicide pact, several women share rumors related to Lil' Slugger, most of which are far-fetched.

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1x10 – Maromi madoromi

Maromi is getting her very own anime. However, the staff begins to fall behind as the deadline approaches. They get rough with Saruta Naoyki, the production manager who is unable to competently do his job.

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1x11 – Shinnyû kinshi

Misae Ikari returns to her home to find Lil' Slugger waiting. Before she allows him to attack, she talks about the troubles in her life.

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1x12 – Rêdâ man

After a failed attempt at defeating Lil' Slugger, Maniwa turns to the old man for help.

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1x13 – Saishûkai.

A dark formless flow that Maniwa describes as Lil' Slugger starts to overrun Tokyo as a result of Maromi's disappearance.

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Inhalt

Ein Grundschulkind fährt auf Rollschuhen herum und attackiert Leute mit einem goldenen Baseballschläger. Die Opfer können sich alle nicht an das Gesicht des Angreifers erinnern. Zwei Polizisten beginnen die Jagd auf den mysteriösen Jungen, doch sie müssen schon bald feststellen, dass dieser Fall ihre Vorstellungen weit übertrifft.

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Kritik

Das Anime-Genre zeichnete schon immer eines aus: Grenzenlose Kreativität und uneingeschränkte Denkfreiheit. Dadurch sind großartig-groteske Werke wie „Mind Game“ entstanden, aber auch Meisterwerke der Filmgeschichte wie „Ghost in the Shell“ oder „Akira“, die ihre Geschichte in anderen Genres niemals auf diese Weise hätten erzählen können. Zwar garantiert ein ungewöhnlicher Ansatz niemals einen guten Film, aber eine interessante Seherfahrung ist doch meistens damit verbunden.

So auch in der Psycho-Krimi-Komödie „Paranoia Agent“. Irgendwie treffen alle diese Genre hier zu. Es geht hauptsächlich um eine Anschlagsserie eines Kindes oder eines kleinen Mannes, der auf goldenen Rollschuhen fährt und seine Opfer mit einem Baseballschläger niederschlägt. Die Betroffenen können sich nie an das Gesicht des Angreifers erinnern, weshalb er von den Medien schnell „Shounen Bat“ getauft wird, was so viel heißt wie „Jugendlicher Schläger“. Im Laufe der Serie wird durch diese Person das Schicksal unterschiedlichster Menschen beeinflusst und gekreuzt. Die Ermittler tappen im Dunkeln, da die Opfer scheinbar nichts verbindet. Bis sich herausstellt, dass alle unter großem psychischen Druck litten oder an einer Geisteskrankheit.

Wie eingangs schon geschrieben, handelt es sich bei „Paranoia Agent“ um eine sehr experimentelle Serie, deren Stil sich sehr schwer mit Worten beschreiben lässt. Weit bekannter als diese Serie sind die Filme des Regisseurs Satoshi KonPerfect Blue“,Tokyo Godfathers und „Paprika“. Wem diese gefielen, wird auch mit „Paranoia Agent“ etwas anfangen können. Nur kann man leider nicht mehr auf weitere Filme von Satoshi Kon hoffen, da dieser bereits 2010 im Alter von nur 47 Jahren verstarb.Wenn man sich auch an den Animationsstil gewöhnen könnte, ist die Erzählung der Handlung derart verworren und eigensinnig, dass man leicht den Anschluss verlieren kann. Das wird besonders deutlich in den Folgen, in denen die Handlung aus der Perspektive einer schizophrenen Frau erzählt wird, sowie den Folgen, die komplett in der Fantasiewelt eines Verdächtigen spielen. Dadurch kann man sich schon in etwa vorstellen, was einen hier erwartet.

So unterschiedlich wie die einzelnen Protagonisten jeder Folge wechselt auch die Stimmung zwischen spannend, komisch, tragisch und einem Mix aus allen dreien. Dazu trägt auch der Komponist Susumu Hirasawa mit seinem schrägen und abwechslungsreichen Soundtrack bei. Allein das Opening dürfte man wohl zu den besten und kreativsten Anime-Openings überhaupt zählen. Es zeigt lauthals lachende Personen jeglichen Alters, Geschlechts und sozialen Stands entweder kurz vor oder beim Suizid oder zumindest in einer vollkommen unpassenden Umgebung. Das vermittelt bereits einen guten Eindruck von dem danach folgenden Trip durch die menschliche Psyche. Dabei beschränkt man sich aber nicht nur auf ein rein surreales Filmerlebnis, sondern will auch eine – gut versteckte – Gesellschaftskritik transportieren, die dem aufmerksamen Zuschauer jedoch auffallen sollte.

Realisiert wurde die Serie vom Studio Madhouse, das oft unkonventionellen Ideen und jungen Regisseuren eine Chance gibt (aber durch genügend große Produktionen auch einen Flop leicht verkraften könnte). So wurden neben allen Filmen von Satoshi Kon auch die Werke des Manga-Genies Naoki Urasawa von Madhouse verfilmt. Die meisten der Produktionen des Studios, wie auch „Paranoia Agent“, sind Seinen-Anime, also Anime für Erwachsene.

Fazit

Wohl nicht der beste Anime für Genre-Einsteiger und auch viele alteingesessene Fans werden daran keinen Gefallen finden. Wem der spezielle Stil jedoch zusagt, könnte hier womöglich eine seiner Lieblingsserien entdecken. Es ist jedenfalls unerlässlich, sich unvoreingenommen und offen dieses Werk zu Gemüte zu führen, damit diese seltsame Reise ihre volle Wirkung entfalten kann.

Autor: Tobias Kiwitt

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