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Inhalt

Ein stummer Shaolin-Schüler wird von den Mönchen in der Kunst des Kung-Fu unterwiesen. Sein eigentlicher Lehrmeister aber ist ein im Klosterkeller festgeketteter ehemaliger Shaolin, der seine Kenntnisse für Verbrechen mißbraucht hat. Als der Schüler seine Kampfkunst perfektioniert hat, macht er sich auf die Suche nach dem Mörder seines Vaters und findet ihn ausgerechnet in seinem inzwischen freigekommenen Meister. Er besiegt ihn in einem mörderischen Duell.
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Kritik

Das Jahr 1976 war ein wirklich gutes für Jackie Chan. Nachdem er Langezeit nur Nebenrollen sowie Einsätze als Stuntman bekommen hatte, konnte er endlich wieder als Hauptdarsteller sein Können präsentieren. Besonders beeindruckend in diesem Jahr ist der Film Wooden Man von Regisseur Chi-Hwa Chen. Dieser überzeugt nicht durch seine Shaolin-Rache-Geschichte, sondern eher durch seinen Reichtum an ausgefeilten Kampfszenen sowie Jackie Chan als stummen Shaolin-Mönch. Die Mixtur stimmt einfach. Hartes Training, eine Prise Humor und ein großartiger Endkampf, genauso wie man sich ein 70er Jahre Kung-Fu-Film vorstellt.

Wooden Man fängt recht ungewöhnlich mit einer langen Traumsequenz an, in der sich Little Mute den großen Mönchen stellt  sowie eine berühmte Todeskammer betritt. Doch das Scheitern dieser bringt ihn zurück in die Realität. Mehr von solchen durchaus passablen Story-Ideen sind danach allerdings rar. Im Gegenteil, die Geschichte über einen Shaolin-Kämpfer der auf Rache aus ist, ist wohl so alt wie das Kung-Fu selbst. Dazu gesellen sich teils sprunghafte Szenenwechsel sowie ebenso schnell eingeführte wie vergessene Figuren. Die Handlung lässt sich allgemein in die typischen Parts unterteilen. Da wären die Ausbildung, die Suche und der Endkampf. Die Beziehung zwischen Little Mute und dem gefangenen Shaolin, ist allerdings durchaus passabel erzählt. Doch für eine durchgängig spannende Erzählung reicht dies eben nicht aus.

Dafür kann Wooden Man aber in anderen Bereichen auftrumpfen. Da wären zum Beispiel die hervorragend choreografierten Kämpfe. Neben den verschiedenen Kung-Fu-Stilen, werden dabei auch regelmäßig Waffen mit eingesetzt. Das ganze dabei mit guten Kamerapositionen sowie Nahaufnahmen untermalt. Kämpft sich Little Mute durch die Todeskammer mit seinen unzähligen Holzpuppen, hält man es vor Spannung kaum aus. Besonders der Endkampf legt noch mal einen Zahn zu. So gibt es neben den akrobatischen Fähigkeiten von Jackie, auch unzählige Tritte und Faustkämpfe zu sehen. Schade ist nur, dass die Musik-Unterstützung etwas auf der Strecke geblieben ist. Ein paar dramatische Melodien hätten durchaus die Wirkung noch verstärken können. Im Gegensatz zu Jackies früheren Produktionen ist nun auch endlich der Humor dabei. Dieser wird zwar etwas dezent gehalten, trägt aber dennoch stets für ein paar Lacher bei.

Hauptattraktion ist indes eindeutig Jackie Chan. In früheren Filmen konnte er meist nie das zeigen, was er eigentlich wirklich kann. Diese Chance ergibt sich nun mit Wooden Man eindeutig. In den Trainings-Sequenzen gibt er alles. Besonders eine Szene in der er seine Schulterblätter anspannt, dürfte für staunende Gesichter sorgen. Aber auch Liegestütze auf Holzpfosten, riesige Wasserkübel stemmen oder Holz wie Spielzeug zerschlagen gehört zu seinem Repertoire. Auch auf schauspielerischer Seite kann er einiges zeigen. Der Umstand, dass seine Rolle stumm ist, zwingt Jackie viel mit seiner Mimik und Gestik zu arbeiten. Dies gelingt ihm auch mit Leichtigkeit. Zwar spielt er dabei stets den ernsten und rachegefüllten Charakter, doch das eine oder andere Lächeln kann er sich dann doch nicht verkneifen.

Fazit

Die Geschichte von "Wooden Man" ist zwar nicht neu,  teils sogar stark vorhersehbar, doch genügt sie um die Kämpfe wunderbar einzuführen und Jackie eine Bühne zu geben, in der er sich vollends entfalten kann. Er trägt den ganzen Film wortwörtlich auf seinen Schultern. Schon hier zeigten sich die hervorragenden Qualitäten, die Jackie zu einem Star des Martial-Arts-Kinos machen sollten.

Autor: Thomas Repenning

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