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Inhalt

Dan Trunkman, der hart arbeitende Besitzer eines Geschäftes, und seine beiden Mitinhaber Timothy und Mike reisen nach Europa, um das wichtigste Geschäft ihres Lebens abzuschließen. Doch was als ein Routine-Businesstrip beginnt, gerät in jeder vorstellbaren - und vorstellbaren - Art und Weise aus den Fugen, inklusive einer ungeplanten Teilnahme an einem Fetisch-Event und eines globalen Wirtschaftkongresses.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Mit dem kanadischen Regisseur Ken Scott drehte Vince Vaughn bereits die Komödie „Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft“, ein Remake von Scotts eigenem Überraschungshit „Starbuck“. Nun haben sich der Filmemacher und der Hauptdarsteller aus der zweiten Staffel „True Detective“ wiederzusammen gefunden. Das Ergebnis ist erneut eine Komödie. In „Big Business – Außer Spesen nichts gewesen“ wird die Geschichte des geschassten Geschäftsmann Daniel Trunkman (Vaughn) erzählt, der zusammen mit zwei anderen Business-Versagern eine Firma gründet und nach einem Jahr voller Rückschlägen endlich kurz davor steht einen großen Deal abzuwickeln.

Zusammen gehalten wird die Geschichte durch emotionale Baustellen innerhalb von Daniels Familie, seine Konkurrenz zu seiner früheren Arbeitgeberin, gespielt von Sienna Miller, sowie von humoristischen Abrechnung mit der modernen Geschäftswelt und natürlich ganz viel Witz der Sorte R-Rated. Also Jokes und Albernheiten, die in den USA erst für ein erwachsenes Publikum geeignet sind.

Als Zuschauer wird man so Zeuge, wie Vince Vaughn mit drei rubbelbereiten Penissen am Glory Hole diskutiert, wie doe Co-Stars Dave Franco und Tom Wilkinson über Drogen und Sex in der Schubkarrenstellung diskutieren und auch der typische „Sex Talk am Telefon während alle es via Lautsprecher mithören können“-Klassiker wird von Drehbuchautor Steve Conrad ("Top Job", ein Film der das Thema Beruf deutlich besser uns komischererfasste) untergebracht. „Big Business – Außer Spesen nichts gewesen“ ist also alles andere als kreativ. Das gilt nicht nur für seinen Witz, sondern auch für seine Figuren und die Situationen die er entwirft. Diese wirken in ihrer oft groben und ziemlich direkten Mechanik sehr konträr zu den gefühlvollen Momenten des Films.

Genau diese Momente passen aber nicht so recht ins Konzept und bremsen „Big Business – Außer Spesen nichts gewesen“ gehörig aus, vor allem weil sie zum einen absolut durchschaubar sind und zum anderen äußerst repetitiv angewendet werden. Regisseur Scott nutzt diese Momente immer wieder um Vaughns Figur als Held zu charakterisieren, einen Mann der sich nicht unterkriegen lässt und dennoch verletzlich erscheint, was auch dank der hilfe von recht selbstgefälligen Off-Kommenatren geschieht. Doch diese Rechnung geht nicht wirklich auf, weil der Film diese Behilfsmittel so belehrend einsetzt.

Big Business – Außer Spesen nichts gewesen“ wirkt fast schon ein wenig so, als ob er versuchen will dem Zuschauer klar zu machen, dass auch Geschäftsmänner nur Menschen sind. Eine filmische Heiligsprechung des modernen hard working man, der statt eines Blaumanns einen Anzug mit Aktenkoffer spazieren trägt. Hat darauf die Welt gewartet? Eher nicht und wenn doch, sollte sie vom Endergebnis eher enttäuscht sein, denn außer ein paar Glückskeksweisheiten gepaart mit einigen derben Humorschlenkern bietet „Big Business – Außer Spesen nichts gewesen“ nicht.

Fazit

Obwohl "Big Business - Außer Spesen nichts gewesen" eigentlich ein Thema behandelt, welches in den heutigen, krisengeschüttelten Zeiten durchaus relevant ist, bekommen die Macher nur eine gut besetzte, aber dafür auch ziemlich anbiedernde Komödie hin, die sich damit begnügt interessanten Themen durch Seichtheiten zu verwässern. So kommt wahrlich kein Geschäftsabschluss zu stande.

Autor: Sebastian Groß

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