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Quelle: themoviedb.org

Inhalt

Ein zehnjähriges Mädchen hat seinen Zufluchtsort gefunden. Auf dem stillen Örtchen ist es ruhig und sicher, aber auch etwas einsam. Langsam versucht sie, einen Umgang mit ihrer Obsession zu finden und sich im Leben zurechtzufinden.

Kritik

Was ist vielleicht nicht das Letzte, aber sehr weit hinten auf der Liste der Dinge, an die man auf der Toilette denkt? Eiscreme-Sandwiches. Außer vielleicht, wenn man sich den Magen verdorben hat. Letztes ist nicht erforderlich, um bei Subarna Das (Amayi) amüsantem Animationswerkzeuge gelegentlich Unbehagen zu spüren. Schuld sind keinesfalls die cartoonesken Zeichnungen der Regisseurin, deren wenige Werke bereits einen genuinen Stil verraten. Eher die Thematik.

Eine augenscheinlich autobiografisch angelegte Protagonistin, deren liebstes Rückzugsörtchen das stille ist. Was sie dort tut, lassen die kapitelartig in Kindheit, Teenagerzeit und Erwachsenenalter - allerdings mit originelleren Zwischentiteln - strukturierten Pastellszenen in Hautschattierungen nur erahnen. Am besten fragt man die Eidechsen, von denen sich die Protagonistin laut ihres humoristischen Hintergrundkommentars selbst dort beobachtet fühlt. Wem das zu bizarr ist: Die Laufzeit ist ideal für eine ausgedehnte Klopause. 

Fazit

Die originelle Optik Subarna Das' kecken Kurzfilms ist dessen eigentlich Qualität. Die in vibrierenden Linien umrissenen Figuren verformen sich von naiver Malerei ins Abstrakte, das die irrationalen Ängste und Impulse der Hauptfigur mal durch Phantasieelemente, mal durch expressionistische Explosionen greifbar macht. Dass die im positiven Sinn scham-losen Szenen ungeachtet ihrer Harmlosigkeit im Berlinale Generation Programm ein „ab 14“-Label bekommen, sagt indes mehr aus als der tabu-bewusste Toiletten-Trickfilm. 

Kritik: Lida Bach

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