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Inhalt

Die Freunde Dana (Kristen Connolly), Curt (Chris Hemsworth), Jules (Anna Hutchison), Holden (Jesse Williams) und Marty (Fran Kranz) wollten eigentlich nur einen ruhigen kleinen Urlaub in einer abgelegenen Hütte im Wald verbringen. Immerhin hat Dana gerade erst eine harte Trennung hinter sich, Curt ist gestresst von den Prüfungen und möchte mit seiner Freundin Jules mal etwas ausspannen und Marty ist einfach nur der fröhliche Kiffer von nebenan, der gerne einmal philosophische Sprüche ablässt. Zum Gespann hinzustößt indes auch der Footballspieler Holden (Jesse Williams), der kurzerhand mit Dana verkuppelt werden soll. Allerdings erweist sich das geplante ruhige Wochenende als ein Trip in die absolute Hölle, denn bereits kurz nach eintreffen mehr sich merkwürdige Ereignisse, die gar das Verhalten der Gruppe beeinflussen. Doch damit nicht genug, denn als sich die Tür zum Keller des Hauses öffnet, beginnt ein Spiel, welches schlussendlich das Schicksal aller entscheiden wird…

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Kritik

Nichts ist so wie es scheint – Dieses Sprichwort gilt besonders für den neuen Film von Regisseur  Drew Goddard, der mit seinem Werk The Cabin in the Woods (ab dem 01.02. auf DVD/BD erhältlich) wohl einen der intelligentesten wie ungewöhnlichsten Horror-Filme der letzten Jahre inszeniert hat. Denn der Film rund um eine Gruppe Teenies im Wald ist ein wahrer Sonderfall im Genre des mittlerweile sehr routinierten Horror-Spektakels. Kein Wunder also, dass der bereits 2009 gedrehte Film erst einmal vom Studio auf Eis gelegt wurde. Denn wie sollte man auch ein Werk vermarkten, welches auf gewohnte Konventionen pfeift und die bekannten Klischees vollkommen auf den Kopf stellt? Dass schlussendlich der Streifen doch noch die Kinos erobern konnte, lag schließlich an Drehbuchautor Joss Whedon (Avengers) sowie die Beteiligung von Chris Thor Hemsworth, der inzwischen als wahrer Kassenmagnet fungiert. Für die Zuschauer erweist sich diese Strategie (die leider nur mäßig im Bereich des finanziellen aufging) als Glücksfaktor, denn so kam jeder doch noch in den Genuss des bizarren Genre-Mixes, der vornehmlich auf den Überraschungsfaktor setzt.  Und so wird sich auch diese Kritik zurückhalten und nur kurz beschreiben, warum man unbedingt diesen Titel gesehen haben sollte.

Der Grund liegt vornehmlich bei den Drehbuchautoren Joss Whedon sowie Drew Goddard (Lost und Cloverfield) die es gekonnt verstehen, ihre Zuschauer an der Nase herumzuführen. Während so The Cabin in the Woods als gewohnte Teenie-Horror-Klamotte beginnt, ändern sich schon bald die Richtungen und es offenbart sich ein Ganzes, welches zum Staunen, Lachen, Gruseln und schlussendlich auch zur wahren Fassungslosigkeit einlädt. Und dies lässt sich durchweg im positiven auffassen, denn obgleich im Mittelteil viele Wendungen hintereinander erfolgen, bleibt der Unterhaltungsfaktor stets hoch und auch die Spannung bleibt durchweg bestehen. Besonders das knallige wie äußerst blutige Finale (so viel darf verraten werden), fasziniert hierbei und lässt den Zuschauer förmlich mit einem offenen Mund zurück. Jedoch ist hierbei zu sagen, dass diese straffe Inszenierung, die Metatechnisch sowie philosophisch gesehen durchaus dem Erscheinen von Scream im Jahre 1996 ähnelt, nicht jedermanns Geschmack sein wird und quasi zur Polarisierung förmlich einlädt. Wer aber nach neuem frischem Wind im Genre des Horrors sucht, wird hier mehr als fündig.

The Cabin in the Woods zerrt indes auch von seinen hervorragenden Darstellern, die allesamt einen hervorragenden Job machen. Ein besonders Lob geht hierbei an das Duo Richard Jenkins und Bradley Whitford, die für die Geschichte eine ganz besondere Rolle besitzen und stets mit einem lockeren Spruch überzeugen können. Für Humor ist so stets gesorgt (wobei auch der Kiffer Marty für gehörig spaßige Einlagen sorgt), doch auch abseits davon, gibt es von der Inszenierung her einiges zu bestaunen. Die Kostüme sind prächtig, der Einsatz von CGI sehr gut, die Musik spannende sowie treibend und auch der Blutfaktor so hoch, dass es gleich Literweise über die Leinwand spritzt. Hinzukommen schließlich die vielen bekannten Motive, Szenen oder Klischees des Genres, die The Cabin in the Woods förmlich auf den Kopf gestellt werden, sodass es gerade für Fans ein richtiges Fest darstellt. Einige kleine Längen sowie ein sehr schnelles Finale trüben zwar etwas den Spaß, doch diesen Trip in die Wälder, wird niemand so schnell vergessen.

Fazit

"The Cabin in the Woods" ist ein bizarres, verrücktes, ungewöhnliches, spaßiges sowie überraschendes Stück Kino-Geschichte geworden, welches dem Teils eingerosteten Horror-Genre neuen Wind verleiht. Wer das ultimative neue Abenteuer im Bereich des Grusel-, Comedy- sowie Slasher-Horrors sucht, wird so hier mehr als fündig. Und so bleibt nur zu sagen: Glaube nichts von dem was du siehst…

Autor: Thomas Repenning

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