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"The Babadook" erzählt die Geschichte einer alleinerziehenden Mutter, welche geplagt von dem brutalen Tod ihres Mannes, mit der Angst ihres kleinen Sohnes kämpft, welcher ein Monster im Haus vermutet. Doch aus dem scheinbaren Spuk wird schnell bitterer Ernst.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Horrorfilme können nur noch schwer begeistern. Zu ausgelutscht ist das Genre, neue Ideen findet man selten, und am Ende ärgert man sich doch nur über lächerliche Einfälle und schlecht erzählte Geschichten. Doch ganz selten kommt es mal vor, dass sich ein Film aus dem Horror-Einheitsbrei erhebt und das Genre erbeben lässt. Und genau solch ein Film ist das Horror-Drama "The Babadook", gedreht und geschrieben von der Newcomerin Jennifer Kent, die damit nicht nur den Horror der alten Schule zurück auf die Leinwand bringt, sondern ihren Film derart professionell und wuchtig kreiert hat, dass die Australierin damit all ihre Genrekollegen aus Hollywood alt aussehen lässt.

"If it's in a word, or in a look, you can't get rid of the Babadook."

"The Babadook" basiert mehr oder weniger auf dem von Jennifer Kent gedrehten Kurzfilm "Monster" (2005), welcher nun auf Spielfilmfassung und um zahlreiche Details erweitert wurde. Oftmals hätte man zuvor erfolgreiche Kurzfilme lieber bei solchen belassen sollen (bestes Beispiel: "Mama"), doch Kent schafft es nicht nur, die knapp 90 Minuten sinnvoll zu füllen, ohne je künstlich in die Länge zu strecken, sie präsentiert auch noch eine recht clevere Story, was bei Horrorfilmen fast schon eine Seltenheit darstellt. Statt die Geschichte rund um die dunkle Macht einfach nach Schema F runterzuspulen, wird parallel eine Mutter-Kind Geschichte in Verbindung  mit einer traumatischen Schicksalsbewältigung erzählt. Dramatische Aspekte wie Überforderung, Vernachlässigung und ein erschreckender Wechsel zwischen Liebe und Hass werden ebenso thematisiert. Themen, die Kent intelligent in die Geschichte mit hineinspinnt, ohne aber jemals zu sehr ins Drama-Gefilde abzudriften, nur eben genau richtig portioniert, um tatsächlich nahezugehen, emotional zu berühren und die Figuren für den Zuschauer interessant und wichtig zu gestalten. Denn was gibt es schlimmeres als nervige Charaktere, deren Tot man sich in Horrorfilmen nur so herbeisehnt?

Auch die Geschichte um den Babadook, der bösen Macht in Gestalt einer erschreckenden Kreatur, ist weit mehr als das plumpe Einbringen einer Horrorfigur, lässt sie doch tatsächlich und ganz subtil Interpretationsansätze des Ganzen zu. Jennifer Kent beweist mit ihrem ersten Drehbuch ein goldenes Händchen und zeigt, dass sie sich sinnvoll Gedanken bei ihrem Projekt gemacht hat.

"You are trespassing in my house!"

Doch auch als reiner Horrorfilm betrachtet ist "The Babadook" schlichtweg großartig. Komplett ohne Blut und Gore-Effekte schafft es Kent, tatsächlich Ängste im Inneren zu schüren. Atmosphärisch bleibt "The Babadook" konstant dicht und packend, stets ist die Bedrohung spürbar. Und tritt sie dann in Erscheinung, hat das eine enorm schaurige Wirkung. Eine Wirkung, wie sie sich in ihrer Wucht Genrekollegen nur erträumen können. Gänsehaut garantiert!

Eine weitere Besonderheit an "The Babadook" sind seine beiden Hauptdarsteller. Während der kleine Noah Wiseman mit seinen 7 Jahren bereits richtig groß aufspielt, liefert die Australierin Essie Davis ("Miss Fisher's Murder Mysteries", "Burning Man")  eine fast schon oscarwürdige Performance. Beide interagieren wunderbar miteinander und hauchen dem Film enorm viel Leben und auch Herz ein.

Fazit

Großartig gespielt, atmosphärisch dicht, höchst spannend inszeniert & erzählerisch clever. Ein schaurig-erschreckendes Erlebnis und zweifelsohne der beste Horrorfilm seit Langem!

Autor: Sebastian Stumbek

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