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Ein vom Pech verfolgter Captain Jack Sparrow findet sich in einem völlig neuen Abenteuer wieder: Tödliche Geister-Piraten, angeführt von seinem alten Erzfeind, dem furchteinflößenden Captain Salazar, entkommen aus dem "Teufels-Dreieck" und sollen jeden Piraten auf See töten - einschließlich Jack Sparrow. Seine einzige Überlebenschance besteht darin, den legendären "Dreizack des Poseidon" zu finden, ein mächtiges Artefakt, das seinem Besitzer völlige Kontrolle über die Meere verleiht.

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Kritik

Stolze sechs Jahre hat es gedauert, bis die Pirates of the Caribbean-Reihe einen weiteren Nachfolger erhalten sollte. Auch wenn sich Pirates of the Caribbean - Fremde Gezeiten qualitativ nicht gerade mit Ruhm bekleckerte, so war er mit  seinem Einspielergebnis von über einer Milliarde Dollar zumindest aus wirtschaftlicher Sicht ein voller Erfolg, so dass die Wartezeit bei Disney schon ein wenig verwundert. 

Mit Pirates of the Caribbean: Salazars Rache (OT: Pirates of the Caribbean: Dead Men Tell No Tales) steht nun der fünfte Teil in den Startlöchern, die Regie übernehmen diesmal Joachim Rønning und Espen Sandberg (das Gespann hinter Kon-Tiki), die sich zum ersten Mal auf großes Blockbuster-Terrain begeben. Und siehe da, sie leisten dabei einen besseren Job als ihr Vorgänger Rob Marshall

Auch in der Welt von Pirates of the Caribbean ist eine Menge Zeit vergangen, der fünfte Teil setzt, nach kurzem Intro und einem erfreulichen Wiedersehen mit Will Turner (Orlando Bloom), mehrere Jahre nach den Ereignissen des Vorgängers an. Jack Sparrow (Johnny Depp) hält sich zunächst zurück, stattdessen führt der Film zwei seiner neuen zentralen Figuren ein, Carina Smyth (Kaya Scodelario) und Henry (Brenton Thwaites), die quasi als Ersatz für Orlando Bloom und Keira Knightley dienen, zumindest fühlt es sich durch die recht ähnlich angelegte Charakterzeichnung und dem gleichen Humor so an. Man mag von der Reihe halten was man will, das Trio der ersten drei Filme harmonierte jedoch stets gut miteinander und formte so ein Band, das dem vierten Film fehlte. Insofern ist der Versuch, ein neues Gespann zu formen, nachvollziehbar, doch mag der Funke einfach nicht so recht überspringen. Zu glatt und geschönt sind die beiden gecastet, zu nah liegen ihre Rollen bei den Vorbildern, so dass sie, trotz ihrer Bemühungen, ein wenig blass bleiben. 

Dass Pirates of the Caribbean: Salazars Rache aber dennoch wieder auf den richtigen Kurs geraten ist und im Gesamtpaket als ziemlich gelungenen gewertet werden darf, ist den vielen anderen Schrauben zu verdanken, an denen gedreht wurde. Zunächst einmal vermittelt der Film einem wieder dieses wunderbar epische Gefühl eines großen Abenteuers. Das Budget wird auf rund 320 Millionen Dollar geschätzt, was schon abartige Dimensionen annimmt, als Zuschauer darf man sich dafür aber zumindest auf wunderschöne Kulissen, starke Effekte und einen lohnenswerten 3D-Zusatz freuen.  Fremde Gezeiten hat da noch eher gekleckert, Salazars Rache klotzt dagegen wieder ordentlich. 

Auch die Handlung wirkt wieder ein wenig stimmiger, wenn auch sicherlich noch Luft nach oben war. Während sich der dritte Film in einem konfusen Wirrwarr verlor und der vierte Film in Belanglosigkeit versank, geht es erzählerisch nun wieder straffer und unterhaltsamer voran mit einem klaren Ziel vor Augen. Über manch Detail kann man sich auch hier erzürnen, doch sind das meist Kleinigkeiten, über die man gern hinweg sieht. 

Nach Barbossa (Geoffrey Rush), Davy Jones (Bill Nighy) und Blackbeard (Ian McShane) gibt es mit Salazar (Javier Bardem) zudem einen richtig guten Gegenspieler für die Truppe, der durch seine Brutalität und Boshaftigkeit auch ernstgenommen werden darf. Bardem verbirgt sich hierbei hinter einem (teils) computeranimierten Charakter, die Züge seines Selbst sind aber stets zu erkennen, so dass allem CGI zum Trotz die Klasse des Spaniers voll zur Geltung kommt. 

Letztendlich ist Captain Jack Sparrow (Johnny Depp) das Zugpferd hinter der Reihe, verändert hat er sich nicht, er spielt seine Rolle genau so weiter, wie sie seit vier Filmen bekannt ist. Durch Originalität, wie einst nach dem ersten Teil, wird Depp daher nicht mehr punkten, wer jedoch schon immer Freude am schusseligen Piraten hatte, wird sie auch diesmal haben.  Und mit Geoffrey Rush als Barbossa an seiner Seite kehrt auch ein weiteres beliebtes und wichtiges Gesicht der Reihe wieder zurück, das dem Wohlfühlfaktor dienlich ist. 

Wer sich überraschen lassen möchte, inwieweit Orlando Bloom und Keira Knightley involviert sind,  sollte diesen Absatz an dieser Stelle abbrechen und zum nächsten springen, allen anderen sei verraten: Ihre Rollen fallen sehr klein aus, im Grunde sind es nicht viel mehr als Cameos. Ihr Auftauchen ist für Fans sicherlich ein kurzer, schöner Moment, ihr Fehlen kann bei falscher Erwartungshaltung frustig ausfallen. Im Falle von Orlando Bloom verspielt man leider auch eine gelungene Chance, immerhin wurde ihm am Ende des dritten Teils die Rolle des Kapitäns der Flying Dutchman zuteil. In dieser hätte er im aktuellen Abenteuer sicherlich sinnvoller eingebracht werden können, indem er aktiv am Geschenen teilnimmt, leider bleibt er aber nur eine Randfigur und ist letztendlich nicht mehr als eben Will Turner. 

Bis kurz vor Schluss verläuft das Abenteuer insgesamt recht stimmig und spaßig, verliert im Finale aber ein wenig an Klasse. Etwas gehetzt stürzt sich die Crew durch dieses hindurch, aus seiner originellen Idee mit dem geteilten Ozean ließe sich bestimmt so viel mehr machen, als hier getan. Zudem sind die Effekte nun nicht mehr ganz so stark, wie sie es zuvor noch waren. Von einer Bruchlandung ist man dennoch weit entfernt, sogesehen erfüllt das Finale seinen Zweck, die Möglichkeiten voll ausgeschöpft hat man aber dennoch nicht. 

Sobald die Credits über den Bildschirm laufen lohnt es sich übrigens sitzen zu bleiben, denn am Ende dieser gibt es nochmal eine kleine Zusatzszene. Im Grunde liefert man hiermit einen möglichen Cliffhanger für einen weiteren Teil, den wir ohnehin angenommen hätten, denn dass Pirates of the Caribbean: Salazars Rache das "letzte Abenteuer" von Captain Jack Sparrow sein soll, wie uns das Marketing weiß machen will, möchte man so recht nicht glauben.  

Fazit

Captain Jack Sparrow gelingt nach jahrelanger Abwesenheit ein gelungenes Comeback. "Pirates of the Caribbean: Salazars Rache" ist ein über weite Strecken sehr spaßiges, buntes und stark inszeniertes Abenteuer, das Fans der Reihe und Freunden von großem Blockbusterkino reichlich Spaß bereiten sollte. 

Autor: Sebastian Stumbek

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