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Als eine Gruppe von Elite-Bankräuber den perfekten Raub ausführt und mit Millionen in bar und einem hinterlassenen toten Bankmanager entkommt, untersucht FBI-Agent Jonathan Montgomery (Christopher Meloni) gemeinsam mit seinen Kollegen Stockwell (Dave Bautista) und Wells (Adrian Grenier) den Raubmord. Nach und nach decken sie immer mehr Zeichen von Korruption auf, in die der Eigentümer der Bank, Jeffrey Hubert (Bruce Willis), und seine einflussreichen Klienten involviert sind. Doch es ist nicht alles so wie es scheint, die Ermittlungen führen sie immer weiter in ein dichtes Netz aus Betrug und Korruption. Als ein weiterer Banküberfall gemeldet wird, stellt sich für die Agenten schnell heraus, dass sie einer geheimen Verschwörung auf die Spur sind, die der Bankeigentümer in seinem eigenen Interesse nur zu gerne geheim halten will. Um das Rätsel über die tatsächlichen Hintergründe zu lösen, müssen sie bis zum Äußersten gehen – wo die Grenzen zwischen Recht und Unrecht oft verschwommen sind. Ein Sumpf, der so tief ist, dass selbst die besten Gesetzeshüter, zu versinken drohen...

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Kritik

Vor Jahren hätte niemand damit gerechnet aber nun ist es soweit. Bruce Willis ist nun endgültig im Direct to DVD Markt angekommen. An seine früheren Erfolge kann er nicht mehr anknüpfen und nimmt scheinbar jede Rolle an, welche ihm angeboten wird.  Dies heißt nicht zwangsläufig, dass es sich dabei um einen schlechten Film handeln muss, nur hatte Willis scheinbar nicht so viel Glück mit seiner Rollenauswahl. Mehr als maximal Durchschnitt war in den letzten Jahren nicht dabei (erinnern wir uns hier an The Prince oder Precious Cargo). Doch muss man ihm zugutehalten, dass sein Name zwar immer groß auf den Covern prangte, er aber nur Nebenrollen oder Gastauftritte hatte. Nun erscheint mit Marauders sein nächster Direct to DVD Streifen. Hat er mit dieser Rolle mehr Glück als mit seinen letzten?

Was Willis Rolle angeht entpuppt sich Marauders mal wieder als Mogelpackung. Eher sind es kurze Gastauftritte, welche Willis hier absolviert. Egal, dies sagt ja grundsätzlich nichts über die Qualität eines Filmes aus. Und so beginnt der Film durchaus vielversprechend. Die Action hält sich zwar in Grenzen, kommt aber brachial rüber. Eine gesunde Mischung aus Ernsthaftigkeit und Brutalität. Doch leider sind die Actionszenen, welche auch übrigens das Highlight des Filmes sind, äußerst rar gesät. Diese können zwar die Qualität der ersten Szene sogar noch steigern, doch wird auch keine wirklich in Erinnerung bleiben.

Der Rest des Filmes fließt dann so vor sich hin. Eine unnötig komplizierte und komplexe Story wird auch viel zu langen 107 Minuten künstlich in die Länge gezogen. Dabei schaffen es die Schauspieler nicht, den Zuschauer mitzureißen. Auch die persönlichen Schicksale der Protagonisten scheinen irgendwie egal zu sein. Zudem kann sich der Zuschauer darauf gar nicht konzentrieren, da er bei den ganzen Namen und Verstrickungen innerhalb des Filmes ein eigenes Info-Board anlegen muss. Man muss den Machern zugutehalten, dass eben kein typischer 08/15 Actionstreifen gemacht werden sollte, sondern ein Film mit einer gewissen Tiefe und einer etwas komplexeren Geschichte. Doch ist es hier einfach zu viel. Zu schnell verliert der Zuschauer die Lust.

Jedoch kann man Marauders auch nicht als Vollkatastrophe bezeichen. Handwerklich ist das alles ganz gut gemacht und auch die Schauspieler überzeugen zumindest teilweise in ihren Rollen. Die wuchtigen Actionszenen reißen noch etwas raus. Sonst kann Marauders maximal als Standardware bezeichnet werden. Leider misslingt der Schluss völlig, was den Zuschauer beim Abspann mit einem Fragezeichen im Kopf zurück lässt. Das schmälert natürlich den letzten Eindruck des Filmes. Auch die aufgeworfene Moralfrage des Filmes lässt zu wünschen übrig.

Fazit

Handwerklich solide, jedoch unnötig komplizierte Standardkost. "Marauders" tut niemandem weh, vermissen würde man ihn allerdings auch nicht. Einmal gesehen und schnell wieder vergessen.

Autor: Christian Kühnemann

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