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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Kansas 2044: Für Joe (Joseph Gordon-Levitt) war das Leben niemals leicht. Während die Reichen sich von der Gesellschaft mehr und mehr abgekapselt haben, musste der große Rest der Bevölkerung täglich ums Überleben kämpfen. Als Joe schließlich eines Tages allerdings einen ungewöhnlichen Job bekommt, ändert sich für ihn alles: Fortan arbeitet der intelligente wie wortkarge Joe als sogenannter Looper. Ein Profikiller, der seine Aufträge aus einer 30 Jahre entfernten Zukunft bekommt, in der Zeitreisen möglich ist, aber streng verboten. Für die Syndikate des Jahres 2074, ist dies aber die einzige Möglichkeit, Mordopfer für immer loszuwerden, sodass diese niemals gefunden oder identifiziert werden. Jedoch gibt es einen Clou: Irgendwann kommt der Tag, an dem jeder Looper sein eigenes Ich aus der Zukunft ausschalten muss. Mit einer Menge Geld ausgestattet, bleiben ihm so insgesamt 30 Jahre übrig, bis sich dieses Schicksal erfüllt und sich der Kreis so schließt. Damit in Kansas alles seinen Gang geht, dafür ist Gangster Abe (Jeff Daniels) zuständig, der extra dafür aus der Zukunft gesendet wurde. Doch nach und nach bricht das System, auch aufgrund einer Änderung in der Zukunft durch einen ominösen neuen Boss mit dem Namen Der Regenmacher, auseinander. Und so kommt erst Joes bester Freund Seth (Paul Dano) in Schwierigkeiten, nachdem er sein älteres Ich laufen lässt, und später auch Joe. Denn als sein Ich (Bruce Willis) erscheint, hat dieser einen tödlichen Plan, der alles für immer ändern könnte…

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Wohl kaum jemand hatte im Jahre 2012 (bis zum fulminanten Start auf dem Filmfestival in Toronto) den neuen Film von Regisseur Rian Johnson (Brothers Bloom) auf dem Schirm, wodurch die anschließende Wirkung noch stärker ausfiel: Immerhin zählt Looper ganz klar zu den Überraschungshit des letzten Jahres und nicht minder zu einen der besten Sci-Fi-Titeln der jüngeren Filmgeschichte. Doch was war passiert? Zwar überzeugte der Film im Vorfeld mit einem doch recht interessanten Cast (unter anderem Joseph Gordon-Levitt sowie Bruce Willis), jedoch glaubte niemand an die Thematik des Zeitreisens, wodurch das Werk vorschnell als trashiges actionreiches Vergnügen abgetan wurde. Doch weit gefehlt, denn was Regisseur Rian Johnson schließlich seinem Publikum offenbarte, war schlichtweg ein kleines intelligentes Meisterwerk, welches gekonnt eine Tiefe präsentiert, die fast schon unbeschreiblich erscheint. Herausgekommen ist schließlich ein Neo-Noir-Thriller mit einem hervorragenden Cast, einer philosophischen wie emotionalen Erzählweise die begeistert sowie einem Finale, das nicht nur optisch ein atemberaubendes Ereignis darstellt, sondern auch den Zuschauer förmlich von den Stühlen reißt. Moralisch, visuell prächtig, scharfsinnig sowie vollkommen neu (wenn auch mit eindeutigen Querverweisen auf die großen des Genres) gibt es so einen Trip durch die Thematik des Zeitreisens, den man nicht verpasst haben sollte.

Jedoch die Warnung: Looper ist eben nicht genau das, als was es im Vorfeld gerne beschrien war. Bei einem recht beschaulichen Budget (gerade einmal 30 Millionen US-Dollar), gibt es eben kein CGI-Feuerwerk wie in Dredd 3D oder Total Recall zu bestaunen, sondern eher eine dreckige, leicht moderne Version unserer aktuellen Gesellschaft. Somit wirkt das Setting realistisch, wodurch gerade die Thematik des Zeitreisens niemals wirklich abgehoben wirkt. Doch damit nicht genug, denn gerade bei seiner Welt geht Regisseur und Drehbuchautor Rian Johnson sehr behutsam vor und lässt sich Zeit dabei, die Regeln zu erklären sowie die Charaktere einzuführen. Was folgt ist eine gute Grundlage dafür, was den Zuschauer schließlich in der zweiten Hälfte von Looper erwartet. Indes geht das gezeigte auch niemals sehr actionreich voran, sondern setzt eher auf Elemente des Noir-Thrilers und somit auf eine ruhige konsequente Inszenierung, die aber auch gut und gerne mal etwas blutiger sowie brutaler daher kommt. Ist letztlich alles positioniert und darf Bruce Willis die Szenerie betreten, geht die Reise erst richtig los. Fortan gibt es grandiose Wendungen, tiefe philosophische wie moralische Fragen sowie eine Charakter-Tiefe, die gerade Richtung Finale noch einmal zeigt, dass nichts so ist, wie es anfangs scheint. Opferbereitschaft, Verantwortung, Leben, Tod, Raum und Zeit, all dies wird schließlich wahrhaft gelungen präsentiert sowie erzählt, wodurch Konsequenzen noch fataler wirken und die offenbarte Zukunft noch bitterer. Und gerade die Frage nach dem mysteriösen Der Regenmacher gibt noch einmal eine Tiefe preis, die am Ende den Zuschauer nicht mehr loslässt.

Doch nicht nur optisch (gerade durch das fantastische unschuldige Setting der Mais-Felder Richtung Finale) sowie inhaltlich ist Looper eine Wucht, sondern auch die darstellerischen Leistungen sind wahrlich exzellent. Joseph Gordon-Levitt darf sich als gejagten wie jagenden Joe anfangs kühl sowie intelligent, später aber auch Facettenreicher und moralischer präsentieren, welches er alles mit Bravur meistert. Bruce Willis hingegen fungiert gekonnt als Gegenpart, der schnell die Sympathien an sich zieht, aber gegen Ende noch die eine oder andere Überraschung parat hart. Als wortkarger Oneliner-Schwingender Einzelgänger, ist er deutlich die Idealbesetzung. Doch auch abseits der beiden  Joes, gibt es einiges zu bestaunen. So unter anderem Jeff Daniels als skrupelloser Gangster Abe oder Emily Blunt als kämpferische Mutter, die ihren Sohn Cid (Pierce Gagnon) gegen jegliche Gefahren beschützen möchte. Doch vor allem der Auftritt von Pierce Gagnon bleibt im Gedächtnis, der mit seinen gerade einmal 6 Jahren eine beachtliche Leistung hinlegt. Besonders in der zweiten Hälfte des Films fungiert er so als moralischer wie geschichtlicher Anker, der für eine gehörige Überraschung sorgt.

Fazit

"Looper" ist eine hervorragende Mischung aus intelligenter Story, grandiosen Darstellern, einer tiefen moralischen wie philosophischen Herangehensweise sowie gekonnten Sci-Fi-Elementen. Wer indes einen reinen Actionfilm sucht, ist bei diesem Neo-Noir-Thriller jedoch falsch, denn was hier dem Zuschauer offenbart wird, ist schlichtweg ein atemberaubender Zeitreise-Thriller sowie ein starkes Charakterdrama, welches begeistert.

Kritik: Thomas Repenning

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