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Ryan (Jake Johnson) und Justin (Damon Wayans Jr.) wollten gemeinsam als Schauspieler durchstarten, doch das hat bisher eher schlecht als recht geklappt. Um den Kopf frei zu bekommen, gehen die Freunde auf eine Kostümparty. Sie kreuzen dort als Polizisten verkleidet auf – dumm nur, dass die Feier ein Maskenball ist, weshalb die zwei uniformierten Stilbrecher auf der Stelle kehrtmachen und stattdessen durch die nächtlichen Straßen schlendern. Zu ihrem Erstaunen müssen Ryan und Justin feststellen, dass ihre Verkleidung mächtig Eindruck schindet. Als die beiden begreifen, dass sie für echte Cops gehalten werden, fassen sie den Entschluss, die Uniformen noch ein Weilchen länger zu tragen und sorgen damit nicht nur bei Passanten, sondern auch bei Verbrechern und echten Gesetzeshütern für Verwirrung…
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Kritik

Kleider machen Leute: Dies ist nicht nur Fakt seitdem uns Gottfried Keller die beispiellose namensgleiche Novelle brachte, sondern auch im wahren Leben immer ein wieder zu entdeckendes Element. Und noch viel mehr – Uniformen bedeuten Macht. Kein Wunder also, dass ausgerechnet Regisseur und Autor Luke Greenfield („The Girl Next Door“) für seine ungewöhnliche Buddy-Cop-Verfilmung dies als Ausgangslage nahm, um zwei waschechte „Verlierer" zu großen Helden hochzustilisieren. In den USA war unterdessen „Let's Be Cops“ ein großer Erfolg an den Kassen, bei Kritikern jedoch ein wahres Hassobjekt. Allerdings ist der Film mit Jake Johnson und Damon Wayans Jr. (der fleißig den Wayans Clan vertritt) keineswegs so eine Luftnummer, wie er oftmals dargestellt wird. Viel eher ist er eine Quatsch-Odyssee mit reichlich banalen Gags, dafür aber auch einem sympathischen Leinwand-Duo, einem tollen Soundtrack, einer hippen wie aufgeweckten Inszenierung sowie einigen Elementen, die durchaus sogar das Genre aufs Korn nehmen. Zwar bleibt eine Tiefe wie bei „21 Jump Street“ (sowie dem diesjährigen Sequel) aus, doch für Fans bleiben immer noch genügend Lacher übrig, sodass diese falschen Cops eine Menge Unterhaltung liefern.

Dies liegt vornehmlich am chaotischen Leinwand-Duo Jake Johnson und Damon Wayans. Während ersterer als desillusionierter Ryan mit der Cop-Rolle endlich seine Bestimmung gefunden hat und so richtig aufdreht (inklusive Nachhilfe-Videos aus dem Internet), ist Damon Wayans eher für die Situationskomik sowie die Slapstick verantwortlich. Seine leichte Romanze mit Nina Dobrev ist zwar ebenso flach wie die eigentliche Story hinter „Let's Be Cops“ und den reichlich schrecklichen Gangster-Abziehbildern, die nun wirklich niemanden Angst machen, doch wenn die beiden erst einmal auf Streife gehen, gibt es oftmals kein Halten mehr. Die Uniform spielt hierbei eine zentrale Rolle. Und seien wir mal ehrlich: Wer wollte nicht schon einmal mit Uniform, Waffe sowie dem Respekt (zumindest in gewisser Weise) durch die nächtliche Szenerie stolpern. Stolpern ist indes auch das richtige Stichwort, denn bei den beiden Fake-Cops klappt nichts wie es eigentlich gewünscht ist, was vor allem die Gag-Dichte (hervorragend anarchistisch) deutlich nach oben schnellen lässt. Zwar sitzt hier nicht jeder Treffer, doch so schlimm wie dieses Jahr mit „Ride Along“ ist es dann aber auch nicht.

„Let's Be Cops“ punktet unterdessen auch mit seiner reichlich aufgedrehten Inszenierung. Während im Hintergrund immer wieder kleine Dubstep -Stücke für die richtige Stimmung sorgen, ist auch die Action (wenn auch Genre-Typisch) gut anzusehen und liefert das passende Beiwerk, sodass Justin (aka Chang) und Ryan gehörig einen drauf machen können. Chrystal Meth, kleinere Fights, Schießereien oder schlichtweg banaler Wandalismus. Hier ist definitiv für jeden etwas dabei. Zudem gelingt es Regisseur Luke Greenfield immer wieder kleine Momente einzubauen, die durchaus ein gewisses „21 Jump Street“-Feeling verursachen. Ob dies nun gewollt ist oder nicht (gemessen als Trittbrettfahrer), für „Let's Be Cops“ bedeutet dies in den 104 Minuten eine Menge Schwachsinn (so sehr, dass es eben wieder gut ist), ein sympathisches wie gut gelauntes Duo und eine ansprechende Achterbahnfahrt mit Wannabe-Cops, die durch ihre schrullige Art zu begeistern wissen. Für Fans auf jeden Fall einen Blick wert.

Fazit

„Let's Be Cops“ ist definitiv keine intelligente Unterhaltungskomödie (trotz einiger Versuche), kann den Zuschauer aufgrund seiner angenehm aufgedrehten Inszenierung, dem tollen Schauspiel von Jake Johnson und Damon Wayans sowie seiner humorvollen Grundprämisse dennoch überzeugen. Also Marke aufs Jacket, Wasserpistole in den Halfter und auf ins nächtliche Getümmel. Fans machen hier definitiv nichts falsch.

Autor: Thomas Repenning

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