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Nach der überraschenden Rückkehr von Pos verloren geglaubtem Vater macht sich das wiedervereinte Duo auf den Weg in ein geheimes Panda-Paradies, wo sie jede Menge lustige neue Pandas kennenlernen. Der Spaß hat jedoch ein Ende, als der übermächtige Bösewicht Kai in China einen Kung Fu Meister nach dem anderen bezwingt und Po vor eine schier unlösbare Aufgabe stellt: er muss aus einem Dorf voller lebenslustiger, schwerfälliger Pandas ultimative Kung Fu Panda-Kämpfer machen!
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Kritik

Im Laufe der Jahre ist Dreamworks Animation zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten zu Disney's Pixar herangewachsen. Und obwohl das von Regie-Legende Steven Spielberg mitbegründete Animationsstudio weiterhin Pixar zumeist hinterherhechelt, hat man mit der „Shrek“-Reihe, „Drachenzähmen Leicht Gemacht“ und dem Sequel Animationsfilme geschaffen, die sich mit Pixar-Produktionen messen können, v.a. was die emotionale Tiefe angeht. 2008 erschuf Dreamworks mit „Kung Fu Panda“ einen Spielfilm, der großartige Unterhaltung bieten konnte. „Kung Fu Panda 2“ baute auf der magischen Welt und dem Spaßfaktor des Vorgängers auf, profitierte jedoch zeitgleich von Guillermo Del Toro's Einfluss, der als Produzent den Film soweit mitgeprägt haben soll, dass im Film viel dunklere Themen (Massenmord, Tod) zur Sprache kamen.

Kung Fu Panda 3“ geht mit ähnlichen Ambitionen an die Geschichte heran, die es erzählen möchte. Wobei es wesentlich heiterer ausfällt, als der hervorragende zweite Teil der Reihe, wird versucht eine ähnlich vielschichtige Story dem Zuschauer vorzusetzen. Und obwohl hier und da die Handlung seine Höhepunkte hat, vermisst man meist den dunklen Unterton, der „Kung Fu Panda 2“ so besonders machte. Mit J.K. Simmons' Kai wird ein Bösewicht abgeliefert, der leider von Gary Oldman's Sheng aus Teil 2 in den Schatten gestellt wird. Zwar versuchen Drehbuchautoren Jonathan Aibel und Glenn Berger mit einer semi-traurigen Backstory dem Antagonisten eine Vielschichtigkeit zu verleihen, doch können die wenigen Grautöne leider nicht verhindern, dass Kai recht schwarz-weiß rüber kommt. Generell wirkt Po's Charakterentwicklung etwas gehetzt und man wird das Gefühl nicht los, dass der Film mit seinen recht bequemen 95 Minuten zu kurz für die Story war, die es erzählen wollte. Es fehlt ein gewisser Fokus, sodass viele Szenen zu kurz erscheinen und der Übergang von Szene zu Szene oftmals etwas holprig wirkt. Recht schade, wenn man bedenkt, dass die Story um (Adoptiv-)Vaterschaft, Verrat und Zugehörigkeit eine sehr erzählenswerte ist, die noch auf dem Papier bestimmt besser funktionierte, als sie es im Film letztendlich tat.

Doch wie schon in den beiden Vorgängern weiß auch „Kung Fu Panda 3“ mit seiner grandiosen und zum Schreien komischen Action zu überzeugen. Dabei geben sich einmal mehr Animation und Inszenierung die Hand und kreieren gemeinsam einige der kreativsten Action-Szenen, die sich wie immer als sehr aufregend entpuppen. Gerade Kai mit Kratos' Chaosklingen sorgt für einige beeindruckende Setpieces; die Furiosen Fünf haben erneut coole Choreographien drauf und Po's „Auf gut Glück“-Kung Fu sorgt mal wieder für unendliche Lacher. Dennoch ist es schwer auch eine gewisse Unterlegenheit in der Action und den Dialogen zu ignorieren, wenn man sich dazu entschließt erneut „Kung Fu Panda 2“ als Referenz zu verwenden.

Fazit

Kinder werden sich an „Kung Fu Panda 3“, seinem von der Panda-Horde ausgehenden Schwabbel-Humor und der hervorragend-spaßigen Action nicht satt sehen können. Wer jedoch nach „Kung Fu Panda 2“ erneut einen nuancierten Bösewichten und meisterlich geschriebene Charakterentwicklung erwartet, der muss sich auf eine Enttäuschung gefasst machen. Obwohl die Story mit seinen Themen über Adoption und Zugehörigkeit durchaus Potenzial hat, wirkt es so, als ob „Kung Fu Panda 3“, trotz einiger Höhepunkte, zu kurz für die Story ist, die es erzählen möchte. Hervorragendes Voice Acting, v.a. von Cast-Neuzugängen J.K. Simmons und Bryan Cranston, hilft zwar, doch leider nicht genug um einen Unterschied zu machen.

Autor: Kadir Güngör

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