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Zeit kennt keine Grenzen: Der Kampf zwischen zwei alten Kung-Fu-Meistern aus der Ming-Dynastie setzt sich mitten im modernen Hong-Kong fort, als sie aus ihrer Eisstarre erwachen. Doch die neue Zivilisation birgt auch viele Faszinationen...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Während uns bereits dieses Jahr „The Monkey King“ (OT: „Xi you ji: Da nao tian gong“) mit einer vollkommenen Absurdität gequält hat, folgt mit „Iceman 3D“ (OT: „Bing Fung: Chung Sang Chi Mun“) auch gleich die nächste Donnie Yen Katastrophe. Wo einst schnelle Action, harte Kämpfe („Ip Man“) oder gar Kult entstand („Iron Monkey“), gibt es im Jahre 2014 nur noch ein blankes Kopfschütteln. Denn der Film von Regisseur Wing-Cheong Law (ehemals Kameramann und zuletzt Regisseur des halbgaren Martial-Arts-Epos „The Wrath of Vajra“) ist abermals ein desaströses Filmdesaster, welches mit einem Budget von 25 Millionen US-Dollar einzig als pure Trash-Unterhaltung gewertet werden kann. So gibt es hier weder interessante Action (dank einer vollkommen abgehobenen CGI-Untermalung) zu bestaunen, noch eine halbwegs vernünftige Geschichte. Klassisches Martial-Arts trifft auf Moderne. Dies klingt auf dem Papier nach einer Menge Spaß, was uns aber „Iceman“ schließlich abliefert, ist schon eine böse Form von Fremdschämen.

Dabei beginnt der Film durchaus recht ansprechend. Zwar ist gleich zu Beginn das CGI ein Problem, doch ein alter Krieger, viele Fragen sowie das moderne Setting wissen zu gefallen. Doch spätestens, wenn Donnie Yen als Krieger Hau Ying genüsslich ein Auto bepinkelt (scheinbar mit einem C-Schlauch), ist kurzerhand jedes Interesse verloren gegangen. Was folgt ist eine sinnfreie Aneinanderreihung von einem recht stupiden Humor (aufgetaute Krieger lernen unsere Welt kennen), der vor allem mit kurzen Kämpfen, kreischenden Frauen sowie einer übermäßigen Drahtseil-Akrobatik geprägt ist. Doch damit nicht genug, denn auch die Geschichte von „Iceman 3D“ bietet eine Menge zu kritisieren. Davon abgesehen, dass alle Charaktere eine gewisse Blässe besitzen sowie Stereotyp wirken, arbeitet der Film mit einer Menge Kitsch sowie Klischees, sodass ein mitfiebern mit Hau Ying gänzlich ausbleibt. Und auch das Ende von Teil 1 der Saga (ja, es folgt noch eine Fortsetzung), wirkt nicht richtig herausgearbeitet. Was folgt sind eine Menge Längen, eine fade Liebesgeschichte sowie ein abgedrehter korrupter Polizist (Simon Yam) mit einer wahnwitzigen Idee. Alles in allem, könnte der Film auch von Asylum stammen.

„Iceman 3D“ hat natürlich eine vollkommen andere Ausrichtung als Yens bisherige Filme: Denn im Kern ist der eigentliche Superheldenfilm eine Komödie. Doch mit Blick auf den Humor des Films, lassen sich hier schnell nur ein paar leichte Schmunzel-Momente ausmachen. Natürlich macht es ein wenig Spaß den Eis-Protagonisten beim entdecken der neuen Welt zuzusehen. Doch dies gab es in anderen Filmen bereits besser, prägnanter und vor allem interessanter. Wer jetzt auf die Action hofft, wird unterdessen ebenfalls enttäuscht werden. Zwar kann Yen abermals sein bestes geben und zeigt sich auch sichtlich bemüht, doch aufgrund einem 3D-CGI-Wahn (gerade im Finale) sowie leichtfüßigen Drahtseil-Szenen, gibt es hier kaum erinnerungswürdige Momente. Es ist eben sehr leichtes Popcorn-Comedy-Kino. Allerdings lässt sich dieses auch gekonnt erzählen, wie „Kung Fu Hustle“ oder zuletzt „Journey to the West“ beweisen.  Also lieber zu solchen Filmen greifen, anstatt zur modernen wie umgekehrten „Turtles 3“-Version.

Fazit

„Iceman 3D“ will ein Superhelden-Film im Gewand einer Komödie sein, mit gehöriger Action, einer Menge zu Lachen sowie einem Donnie Yen, der mal gerne wie ein C-Strahl gegen Autos pinkelt. Wem dieser seichte Humor gefällt und gerne auch auf Logik, Substanz wie eine interessante Story verzichten kann, wird hier seinen Spaß haben. Alle anderen sollten sich dieses absurde Trash-Abenteuer aber sparen.

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