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Wie soll man sich als Single verhalten? Man kann es richtig machen, man kann es falsch machen... und man kann es wie Alice machen. Und Robin. Lucy. Meg. Tom. David. In New York City gibt es Tausende einsamer Herzen, die sich nach dem richtigen Partner sehnen - für die große Liebe, für eine Nacht oder irgendwas dazwischen. Was all diese Unverheirateten zwischen den anzüglichen SMS und One-Night-Stands gemeinsam haben: In einer Welt, die von ständig wechselnden Definitionen des Begriffs Liebe geprägt ist, müssen sie lernen, wie man sich als Single verhält. Noch nie hat der Beischlaf in der Stadt, die niemals schläft, derart viel Spaß gemacht.
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Kritik

Ist es die Erfüllung, Single zu sein? Sollte jede Frau einmal dieses Leben ausprobiert haben? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Film How to be Single vom deutschen Regisseur Christian Ditter. How to be Single ist seine erste Hollywood Produktion. Nach seiner deutsch, irischen Koproduktion Love, Rosie, wurden auch die Leute in Amerika auf ihn aufmerksam und ließen Ihn seine erste Hollywood Produktion realisieren. Erstaunlicherweise kann Ditter hier einen äußerst bekannten Cast vorweisen. Viele aufstrebende junge Schauspielerinnen wie Dakota Johnson, Rebel Wilson und Alison Brie sind mit von der Partie… Mit Erfolg. So konnte die Komödie, welche überwiegend auf das weibliche Publikum abzielt, weltweit 112 Millionen Dollar einspielen. Und das bei Produktionskosten von knapp 38 Millionen. Nun ist die Heimkinoauswertung erschienen. Daher ist es an der Zeit mal einen Blick auf den Film zu werfen.

Gibt es eine richtige Art des Single-Daseins? Dies ist die grundlegende Frage des Filmes. Wir begleiten 6 New Yorker, welche alle ihre eigene Art haben, mit ihrem Singleleben umzugehen. Der Fokus wird hier auf die drei Frauen Alice (Johnson), Robin (Wilson) und Meg (Mann) gelegt. Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Und doch kreuzen sich die Wege der Damen. Die eine auf der Suche nach der großen Liebe, die andere getrieben von dem Wunsch nach einem Baby und eine, für die das Leben eine große Party ist. Was bis hier hin äußerst klischeehaft klingt, ist es im Endresultat auch. How to be Single ist quasi eine Blaupause des typischen Mädchenfilmes. Innerhalb der ersten Minuten weiß man, wohin sich die Geschichte entwickelt. Die Personen sind Klischees ihrer selbst und wurden bereits in diversen Komödien genutzt. Auch die Suche nach der großen Liebe in der Stadt die niemals schläft ist nun alles andere als neu.

Ohne wirkliche Überraschungen dümpelt die Story voran, weiß aber erstaunlicherweise zu unterhalten. Die geschieht überwiegend durch die Rolle von Rebel Wilson. Als Partybraut schlechthin bringt sie doch den einen oder anderen Gag. Anfangs sind ihre Sprüche äußerst vulgär und der Witz möchte überhaupt nicht zünden. Glücklicherweise ändert sich das im Laufe des Filmes. Zwar will nicht jeder Gag funktionieren, doch wird man durchaus unterhalten. Auch die Schauspieler leisten ihren Teil dazu bei. Wie bereits erwähnt sind die Personen alles stereotypen, jedoch sind diese wirklich gut besetzt. Man kauft ihnen ihre Rollen ab. Das Schauspiel selbst ist zwar nicht überragend, kann aber durchaus überzeugen. Wie gesagt, man muss seine Ansprüche an diesen Film etwas herunter schrauben.

Frei nach dem Motto „Gut geklaut ist halb gewonnen“ bedient sich Regisseur Christian Ditter an diversen andere Komödien und Serien. So gibt es Szenen, welche arg an Barney Stinson´s Weisheiten aus How I Met Your Mother erinnern. Und auch Tom (gespielt von Anders Holm), scheint eine Kopie von ihm zu sein. Doch ist dies nur schlimm? Nein; glücklicherweise bringt der Film noch seine eigenen Ansätze mit, sodass man zwar Ähnlichkeiten erkennt, diese jedoch ihren eigenen Stil entwickeln. Doch so wirklich wird man das Gefühl nicht los, irgendwie alles schon einmal in der einen oder anderen Form gesehen zu haben.

Der größte Knackpunkt wird für viele das Ende des Filmes sein. Wie bereits erwähnt ist nach den ersten Minuten klar, wie der Film verlaufen wird. Die Geschichte entwickelt sich zudem stringent in eben diese erwartete Richtung. Die einzelnen Episoden und Geschichten lassen sogar kein anderes Ende zu. Doch es kommt anders als man denkt. An sich ist das Ende das einzig plausible Ende, sogar das wahrscheinlichste, doch irgendwie ist es unbefriedigend, da es eben nicht das typische und erwartete Ende ist. Das kann man nun gut finden oder eben nicht, doch irgendwie kommt es zu plötzlich und in dem Moment wo der Abspann erscheint, will man sich damit nicht so richtig anfreunden. Es wirkt alles in allem unrund, wobei es andererseits das einzig nachvollziehbare Ende ist.

Fazit

Was also ist "How to be Single" genau für ein Film? Um es vereinfacht auszudrücken, handelt es sich dabei um einen Film, welcher nicht wirklich weh tut aber aus der großen Masse auch nicht wirklich hervorsticht. Hervorragend für einen Sonntagnachmittag geeignet, weiß er durchaus zu unterhalten, wobei man die einzelnen Versatzstücke alle schon einmal wo anders gesehen hat.  Einige Gags zünden, einige verlaufen total im Sand. Für einen Mädelsabend aber durchaus brauchbar.

Autor: Christian Kühnemann

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