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Vaughn braucht dringend 300.000 $, um die lebensrettende Operation für seine Tochter zu bezahlen. Sonst wird die Klinik die Behandlung seines kleinen Mädchens abbrechen. Aber wie soll einer, der am Black-Jack-Tisch arbeitet, so viel Geld auftreiben? Casinoboss Frank schmeißt ihn jedenfalls achtkantig raus, als er ihn um Hilfe bittet. Da macht sich Cox vom Sicherheitsdienst an Frank heran. Der gut gefüllte Casinotresor lockt ihn. Vaughn wollte eigentlich nie mehr krumme Dinger drehen, aber für sein Kind ... Der hastig geplante Job läuft gewaltig aus dem Ruder und die Männer finden sich mit der Beute und einer Handvoll Geiseln in einem öffentlichen Bus wieder. Eine nervenzerfetzende Jagd beginnt, bei der wirklich alles anders kommt als erwartet ...

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Kritik

Scott Mann macht gerne Action. 2009 erschien der insgesamt doch sehr spaßige „The Tournament“ und auch mit „Bus 657“, im englischen etwas einfallsreicher mit „Heist“ betitelt versammelt Mann wieder zahlreiche bekannte Gesichter vor der Kamera. Allen voran ist da natürlich Altmeister Robert de Niro, der zwar eine kleine Rolle hat, wie immer aber durch einfache Anwesenheit überzeugt. Die Show gehört dann aber eindeutig Jeffrey Dean Morgan(„Supernatural“, „The Salvation“), der als Mike Vaughn nicht nur eine überzeugende Hauptfigur gibt, mit der man sich identifizieren kann, sondern auch vor allem in den gemeinsamen Szenen mit De Niro glänzen kann. Es macht Spaß mit ihm mitzudenken, zu überlegen wer als nächstes welchen Schritt geht. „Bus 657“ siedelt viele seiner Figuren in Graubereichen an, ihre Motive sind nicht immer von Anfang an klar. Dave Bautista führt seine Besetzung als eher handgreiflich orientierter Charakter, wie zuletzt bei „James Bond: Spectre“ und „Guardians of the Galaxy“ effizient fort und enttäuscht auch hier nicht. Die dramatische Komponente einer Figur, die langsam aber sicher die Kontrolle über das Geschehen verliert vermittelt er ebenfalls gut. Überraschen dürfte der Auftritt von Gina Carano(„In the Blood“), die hier tatsächlich nur schauspielert und ausnahmsweise mal niemanden verprügelt.

Jetzt ist natürlich die hier erzählte Geschichte kein Neuland. Jeder, der in seinem Leben einmal „Speed“ oder vergleichbare Thriller gesehen hat wird sich ausmalen können wie der Film verläuft. Das ist allerdings nichts, was man dem Film negativ anrechnen sollte. Die Inszenierung ist nämlich, im Gegensatz zu vielen ähnlichen Filmen, durchaus hochwertig. Scott Mann hat ein feines Gespür für Action und das dafür notwendige Tempo und schafft es, die Bilder ansprechend einzufangen. Es werden die notwendigen Figuren etabliert, die Grundprämisse wird gleichzeitig aufgesetzt und dann geht es auch schon recht zügig auf Kurs. Zwar wirkt der Soundtrack manchmal ein klein wenig zu bombastisch und driftet so durchaus mal in etwas trashigere Gefilde ab, da der ganze Film aber die Gratwanderung zwischen Ernst und augenzwinkerndem Grinsen durchgängig souverän meistert verzeiht man das gerne. So kommt das ganze Vehikel dann auch in knapp 90 Minuten extrem straff um die Ecke und beeindruckt durch Kurzweiligkeit. Da ist man sich aus dem Direct-to-DVD Sektor wirklich ganz andere Kaliber gewöhnt, „Bus 657“ ist durchgängig solide Kost für Genrefans.

Fazit

"Bus 657" überzeugt durch seine geradlinige Inszenierung und die sorgfältig ausgewählten Darsteller. Jeffrey Dean Morgan darf mal wieder sympathisch sein und Robert de Niro wird nicht mit zwei Minuten Screentime abgefertigt, was erfreulich ist. Fans von Heist-Thrillern dürfen sich hier auf kurzweilige 90 Minuten einlassen, die grundsolide Unterhaltung liefern.

Autor: Sandra Scholz

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