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Babi und Hache kommen aus völlig unterschiedlichen Welten: Sie ist ein wohlbehütetes Mädchen aus der Oberschicht, er ein impulsiver Rebell, der illegale Motorradrennen und das Risiko liebt. Als sie einander kennenlernen, ist dies der Beginn einer Liebe, die nicht sein soll und dennoch beide unvermeidlich immer tiefer in ihren Bann zieht. Doch hat ihre Beziehung eine Chance?

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Kritik

Wenn es um romantische, tiefe und gefühlvolle Romanzen geht, gerne auch mit den nötigen Höhen und der Dramatik einer solchen Geschichte, hat sich Autor Federico Moccia in den letzten Jahren einen starken Namen gemacht. Seine Werke „Tre metri sopra il cielo“ oder „Ich steh auf dich“ (OT: „Scusa ma ti chiamo amore“) sind längst Bestseller. „Drei Meter über dem Himmel“ (OT: „Tengo ganas de ti“) wurde gar erneut zur Doppelkombination (wie schon 2010): Währen das Buch im Jahre 2012 den Markt eroberte, wurde alsbald auch die filmische Umsetzung mitgeliefert. Unter der Regie von Fernando González Molina („Tre metri sopra il cielo“), sollte an den Erfolg von vor zwei Jahren angeknüpft werden. Dies gelang, zumindest in Spanien, auch mit Bravur. Dennoch hat es ganze zwei Jahre gedauert, bis uns nun hier in Deutschland der Film über zwei ungleiche Liebende erreicht. Doch das Warten hat sich durchaus gelohnt: Denn trotz einigem Kitsch, erwartet den Zuschauer eine tragische wie romantische Liebesbeziehung, die gerade durch seine beiden herausragenden Hauptdarsteller zu gefallen weiß.

Die Geschichte selbst, bietet natürlich nicht sehr viel Neues: Zwei Welten, zwei Wege und zwei ungleiche Menschen, die sich gefunden haben. Für Tragik und genügend Kitsch ist hierbei bereits zu Beginn gesorgt. Dennoch bietet „Drei Meter über dem Himmel“ genügend Schauwerte, sodass Fans voll auf ihre Kosten kommen. So kann vor allem Mario Casas als Rebell und wütender Hugo auftrumpfen. Hier dürften so ziemlich alle Mädchenherzen höher schlagen, während sich Hugo gegen alles in der Gesellschaft stellt, welches ihm zu wider ist. Casas versteht es indes herausragend, den ungeschliffenen Charakter perfekt zu mimen, ihm Tiefe zu verleihen und gleichzeitig auch eine herzerwärmende Verletzlichkeit preis zu geben. Doch auch die wunderschöne María Valverde versteht es gekonnt, die treue wie unschuldige Babi zu verkörpern. Die Chemie schließlich, erzeugt so wunderbare Momente, die ein Wechselspiel aus Verzweiflung, unsterblicher Liebe sowie Hoffnungen darstellen. Wer Romantik liebt, wird hier sofort sein Herz verlieren können.

Dennoch ist „Drei Meter über dem Himmel“ keine Genre-Perle geworden: Denn abseits seiner beiden herausragenden Darsteller und Nebendarsteller (die gelungen den ganzen Film tragen), gibt es neben einigen Längen auch eine Menge Kitsch sowie typische Klischees. Regisseur Fernando González Molina ist sich dessen zwar  sichtlich bewusst und versucht über seine Inszenierung die Schwächen zu kaschieren (gerade die Kameraarbeit von Daniel Aranyó –„ Los últimos días“ – fügt sich gekonnt in die Erzählung ein), immer wieder bringt dies aber die eigentliche Erzählung aus seiner Bahn. Dies mag gefallen (angesichts der Bilder), bietet aber an vielen Stellen eine Länge, die nicht jedem gefallen dürfte.

Fazit

„Drei Meter über dem Himmel“ richtet sich klar an Genre-Fans sowie Liebhaber der Vorlage: So bietet der Film über zwei Welten und ein zerrüttetes Liebespaar viele bekannte Konventionen, eine Menge Kitsch sowie einige Längen. Aber auch ein tolles romantisches Gefühl, ein bezaubernderes Leinwandpaar und eine Menge Herzschmerz. Etwas schärfer hätte die Erzählung aber ausfallen können. Vor allem Mario Casas sowie María Valverde ist es zu verdanken, dass sich hier ein Blick lohnt.

Autor: Thomas Repenning

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