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"Resident Evil" komplett neu gedacht: "Weapons-"Regisseur Zach Cregger erhält freie Hand für radikalen Franchise-Neustart im Kino

Stu

Von Stu

Quelle: Deadline
Bildnachweis: © Constantin Film | Szene aus "Resident Evil: Welcome to Raccoon City"

Nach dem weltweiten Erfolg von Weapons – Die Stunde des Verschwindens  steht für Regisseur Zach Cregger bereits das nächste Großprojekt an – und es gehört zu den bekanntesten Marken der Videospielgeschichte. Mit einer neuen Kinoversion von Resident Evil soll das langlebige Franchise nicht nur fortgeführt, sondern grundlegend neu gedacht werden. Erste Aussagen der Beteiligten deuten darauf hin, dass Fans sich auf eine überraschende kreative Neuausrichtung einstellen müssen.

Neustart mit klarer Handschrift von Zach Cregger

Wie Constantin-Film-CEO Oliver Berben nun gegenüber dem Branchenportal Deadline erklärte, werde der kommende Resident Evil-Film stilistisch kaum etwas mit bisherigen Leinwandadaptionen gemein haben. Die neue Version sei „weit entfernt von allem, was bisher mit Resident Evil verbunden war“ – vor allem, weil Cregger eine unverwechselbare künstlerische Handschrift mitbringe. Für Constantin sei es daher folgerichtig gewesen, dem Regisseur freie Hand zu lassen. Man habe ihm gewissermaßen „carte blanche“ erteilt, um die milliardenschwere Marke neu zu interpretieren.

Berben betonte zudem die historische Bedeutung der Reihe für das Studio. Die bisherigen Filme – allen voran die Resident Evil-Reihe mit Milla Jovovich – spielten weltweit mehr als eine Milliarde Dollar ein und zählen damit zu den erfolgreichsten internationalen Videospielverfilmungen überhaupt. Doch statt lediglich eine weitere Variation des Bekannten zu produzieren, wolle man nun bewusst einen Generationswechsel einleiten. Ziel sei es, nicht nur eine neue Geschichte zu erzählen, sondern der Marke insgesamt eine andere Perspektive zu verleihen und sie für ein zeitgemäßes Publikum neu zu formen.

Keine Lust auf Lore-Treue

Auch Cregger selbst hatte bereits klargestellt, dass er sich nicht sklavisch an die etablierte Spiele-Mythologie halten werde. Er betrachte Resident Evil als etwas Eigenständiges und sei überzeugt, dass auch das Publikum den Film als originäre Vision wahrnehmen werde. Ihm gehe es weniger darum, jedes Detail der Vorlage exakt abzubilden, sondern vielmehr darum, das Gefühl einzufangen, das Spieler*innen beim Erleben der Games verspüren. Dieses atmosphärische Erleben stehe im Zentrum seines Ansatzes – nicht die reine Lore-Treue. Mehr Aussagen von Cregger zum Reboot gibt es hier.

Inszeniert wird der Film von Cregger nach einem Drehbuch, das er gemeinsam mit Shay Hatten (From the World of John Wick: Ballerina). In den Hauptrollen sind  (Weapons),  (Springsteen: Deliver Me from Nowhere),   (Severance) und  (True Detective: Night Country). Der deutsche Kinostart ist für den 17. September angesetzt und erfolgt in Zusammenarbeit von Sony und Constantin Film. 

Bevor das Reboot in die Kinos kommt, wird mit Resident Evil Requiem aber ein neues Videospiel der Reihe erscheinen. Zu diesem wurde ein Kurzfilm mit Starbesetzung veröffentlicht, den ihr euch hier ansehen könnt.

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