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Zombies statt "Predator": Dan Trachtenberg verlässt Disney, wechselt zu Paramount und könnte "World War Z" neu auflegen

Stu

Von Stu

Quelle: Deadline
Bildnachweis: © 20th Century Studios| Werbemotiv zu "Predator: Badlands"

Dan Trachtenberg hat einen bedeutenden Karriereschritt vollzogen: Der Regisseur und Produzent hat bei Paramount Pictures einen dreijährigen First-Look-Deal unterschrieben. Künftig wird er für das Studio groß angelegte Kinofilme entwickeln, inszenieren und produzieren. Die Vereinbarung markiert eine klare Neuausrichtung – und deutet zugleich darauf hin, dass Trachtenberg dem Predator-Franchise bei 20th Century Studios den Rücken kehrt.

Abschied vom Predator-Universum zeichnet sich ab

Auch wenn es in den offiziellen Statements nicht explizit ausgesprochen wird, liest sich der Deal wie ein sauberer Schnitt. Nach Prey (2022), Predator: Killer of Killers und Predator: Badlands (beide 2025) spricht vieles dafür, dass Trachtenberg seine Zeit im Predator-Kosmos beendet hat. Der Wechsel zu Paramount signalisiert kreativen Neustart statt Franchise-Verlängerung – ein Schritt, der in Hollywood selten ohne strategische Gründe erfolgt.

Bemerkenswert ist dabei die historische Verbindung zwischen Trachtenberg und Paramount. Sein Spielfilmdebüt 10 Cloverfield Lane (2016) entstand ebenfalls für das Studio und erwies sich 2016 als großer Erfolg: Über 110 Millionen Dollar weltweites Einspiel bei einem Budget von rund 15 Millionen Dollar machten den Film zu einem Paradebeispiel effizienter Genreunterhaltung. Für viele Beobachter*innen war dies der Moment, in dem Trachtenberg als feste Größe im Blockbuster-Bereich wahrgenommen wurde.

Paramount und die offene Frage nach dem nächsten Projekt

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Deals wird über mögliche Projekte spekuliert. Brancheninsider The InSneider bringt World War Z ins Spiel – sei es als Fortsetzung oder als kompletter Neustart. Das Zombie-Epos von 2013 spielte weltweit rund 540 Millionen US-Dollar ein und war Paramounts erfolgreichster Film des Jahres, erhielt jedoch nie die erwartete Fortsetzung. Nach dem gescheiterten Sequel unter David Fincher könnte Trachtenberg nun derjenige sein, der das brachliegende IP neu ausrichtet.

Ob World War Z tatsächlich Trachtenbergs erstes großes Projekt bei Paramount wird, bleibt abzuwarten. Klar ist jedoch: Der Deal steht weniger für Franchise-Routine als für einen bewussten Bruch mit dem bisherigen Schaffen. Alles deutet darauf hin, dass Trachtenberg das Predator-Franchise hinter sich lässt – und sich bei Paramount ganz neuen, kinotauglichen Großprojekten widmen wird.

Wer Predator: Badlands im Kino verpasst hat, kann den Titel ab dem 12. Februar exklusiv bei Disney+ streamen. In unserer Kritik wurde der Film als "weniger ein Schocker als ein klassischer Abenteuerfilm mit futuristischem Anstrich" beschrieben. Hier könnt ihr euch als Vorgeschmack den Trailer ansehen.

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