Bildnachweis: © Leonine | Werbemotiv zu "Paris, je t'aime" (2006)

RomCom-Expertin meldet sich nach 11 Jahren Pause mit Mega-Budget und All-Star-Cast zurück

von Sebastian Groß

Warner arbeitet an einer romantischen Komödie, die schon lange vor Drehbeginn für Aufmerksamkeit sorgt. Das Projekt trägt den vorläufigen Titel Paris Paramount, soll Anfang 2026 in Los Angeles gedreht werden und ist für einen Kinostart an Weihnachten 2027 vorgesehen. Mit rund 100 Millionen US-Dollar bewegt sich der Film in Dimensionen, die für dieses Genre höchst ungewöhnlich sind.

Regie führt nach langer Pause , die als RomCom-Expertin gilt. Sie drehte unter anderem Was Frauen wollen (2000), Was das Herz begehrt (2003) und Liebe braucht keine Ferien (2006). 2015 kam ihr letzter Spielfilm, Man lernt nie aus, in die Kinos. 

Ein All-Star-Cast wird sich versammeln

Penélope Cruz und Owen Wilson bleiben Teil  des Ensembles, während  Kieran Culkin, Jude Law und Emma Mackey neu dazustoßen. Andere prominente Namen sind dagegen nicht mehr dabei.  und Michael Fassbender, die zeitweise mit dem Projekt in Verbindung gebracht wurden, haben sich verabschiedet.

Das aktuelle Line-up ist damit neu gewichtet, bleibt aber klar auf Starpower ausgerichtet. Ein erheblicher Teil des Budgets soll genau dort landen. Branchenberichte gehen davon aus, dass die Gagen der A-List-Darsteller*innen einen Großteil der Kosten ausmachen – ein weiterer Grund, warum die Summe für eine romantische Komödie so hoch ausfällt.

Ein erheblicher Teil des Budgets soll genau dort landen. Branchenberichte gehen davon aus, dass die Gagen der A-List-Darsteller*innen einen Großteil der Kosten ausmachen – ein weiterer Grund, warum die Summe für eine romantische Komödie so hoch ausfällt.

Weihnachten im Kino und ein persönlichem Hintergrund

Der geplante US-Starttermin am 25. Dezember 2027 unterstreicht den Anspruch des Studios. Warner positioniert den Film als großes Prestigeprojekt und setzt dabei auf einen bewährten Feiertagsslot. Inhaltlich erzählt Paris Paramount von einer kreativen und romantischen Partnerschaft zwischen einer Regisseurin und einem Produzenten. Nach gemeinsamen Erfolgen folgt die Trennung, bis ein neues Projekt beide Jahre später wieder zusammenführt.

Die Geschichte ist deutlich autobiografisch angelegt und spiegelt reale Erfahrungen aus Hollywood wider. Parallelen zu früheren Lebens- und Arbeitskonstellationen sind dabei ausdrücklich gewollt. Interessant ist  übrigens, dass Warner und das Studio Paramount sich aktuell im Clinch befinden, wegen der Übernahme von Netflix. Sollte Meyers neuer Film wirklich Paris Paramount heißen (übersetzt bedeutet es so viel wie Das alles entscheidende Paris), wäre das durchaus amüsant. Mehr zum Netflix-Deal erfahrt ihr hier.

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