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"Stranger Things": Serienmacher erklären den bewussten Monster-Verzicht im Finale

OnealRedux

Von OnealRedux

Quelle: Movieweb
Bildnachweis: © Netflix | Szene aus "Stranger Things"

Mit dem großen Finale von Stranger Things ist eine der erfolgreichsten Netflix-Serien zu Ende gegangen. Vielen Fans fiel dabei auf, dass eines der ikonischsten Monster der Reihe im letzten Kapitel komplett fehlte: Die Demogorgons. Nun haben die Serienschöpfer Matt und Ross Duffer erklärt, warum diese Entscheidung ganz bewusst getroffen wurde.

Wie Matt Duffer erklärte, habe Vecna den finalen Angriff der Helden auf seinem eigenen Terrain schlicht nicht kommen sehen. Aus seiner Perspektive habe es keinen Grund gegeben, zusätzliche Kreaturen wie die Demogorgons einzusetzen, da er sich selbst – gemeinsam mit dem Mind Flayer – als überlegene Bedrohung sah. Zudem sei die Welt, in der Vecna herrscht, kein Ort mit einer organisierten Demogorgon-Zivilisation, sondern eine weitgehend trostlose, verlassene Umgebung. Einzelne Kreaturen existieren dort zwar, agieren aber nicht als geschlossene Streitmacht.

Ein weiterer Grund war laut den Duffers eine bewusste kreative Zurückhaltung. Demogorgons seien in den Episoden vor dem Finale bereits stark präsent gewesen, weshalb man eine gewisse „Monster-Müdigkeit“ vermeiden wollte. Stattdessen sollte der Fokus im Serienabschluss klar auf Vecna und dem Mind Flayer liegen, um die Geschichte nicht zu überfrachten oder sich erzählerisch zu wiederholen.

Interessant ist zudem, dass es zwischenzeitlich Überlegungen gab, im Finale eine Szene mit einem riesigen Feld aus Demogorgon-Eiern einzubauen – als augenzwinkernde Hommage an James Camerons Aliens. Diese Idee schaffte es jedoch nie über das Diskussionsstadium hinaus. Laut Ross Duffer wäre sie Teil einer nie geschriebenen, deutlich längeren Version des Finales gewesen. Am Ende entschieden sich die Macher für einen Abschluss, der weniger auf Monster-Überfluss setzte, sondern die Reise der Figuren in den Mittelpunkt rückte – und Stranger Things bewusst dorthin zurückführte, wo alles begonnen hatte.

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