Von OnealRedux am Montag, 23 Februar 2026, 17:40 Uhr
Bildnachweis: © Sony | Szene aus "GOAT"
An den nordamerikanischen Kinokassen lieferten sich am Wochenende zwei Holdovers ein enges Duell – mit dem besseren Ende für die Animationskomödie G.O.A.T.. Der familienfreundliche Titel von Sony Pictures Animation spielte in seiner zweiten Woche 17 Millionen Dollar ein und verwies Wuthering Heights auf Platz zwei.
Die Literaturverfilmung von Warner Bros. kam auf 14,2 Millionen Dollar und fiel damit um 57 Prozent gegenüber dem Startwochenende. Insgesamt steht das Drama nun bei 60 Millionen Dollar in Nordamerika und 151,7 Millionen Dollar weltweit – bei einem Produktionsbudget von rund 80 Millionen Dollar. Wichtigster Auslandsmarkt bleibt Großbritannien mit 22,5 Millionen Dollar.
Stabiles Publikum für "G.O.A.T."
G.O.A.T. hielt sich mit einem Rückgang von lediglich 38 Prozent bemerkenswert stabil. Das Studio führt das auf positive Mundpropaganda zurück. Weltweit kommt der von Stephen Curry produzierte Film über eine kleine Ziege mit großen Sportträumen inzwischen auf 102,3 Millionen Dollar, davon 58,3 Millionen in den USA.
Neue Starts bleiben unter Erwartungen
Die Neustarts des Wochenendes blieben allesamt unter der Marke von zehn Millionen Dollar. I Can Only Imagine 2 eröffnete mit acht Millionen Dollar und landete auf Platz drei. Das Sequel erhielt zwar ein seltenes A+ CinemaScore, blieb jedoch deutlich unter dem Start des Vorgängers.
Crime 101 fiel in seiner zweiten Woche um 59 Prozent und spielte weitere 5,8 Millionen Dollar ein. Der Heist-Thriller mit Chris Hemsworth und Mark Ruffalo steht nun bei 24,7 Millionen Dollar – bei einem gemeldeten Budget von 90 Millionen.
Send Help komplettierte die Top fünf mit 4,5 Millionen Dollar. Dahinter startete die schwarze Komödie How to Make a Killing mit 3,6 Millionen Dollar in 1.600 Kinos. Noch schwächer lief der Horrorfilm Psycho Killer, der mit 1,6 Millionen Dollar aus 1.110 Standorten außerhalb der Top Ten landete.
Ein Lichtblick war Baz Luhrmanns IMAX-Dokumentation EPiC: Elvis Presley in Concert, die in nur 325 Kinos 3,3 Millionen Dollar einspielte.
Blick auf die kommende Woche
Insgesamt liegt das US-Box-Office rund fünf Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Branchenbeobachter erwarten neuen Schwung, wenn am kommenden Wochenende Scream 7 startet. Der Horror-Sequel dürfte dem aktuell eher ruhigen Markt frische Impulse geben.