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Quelle: themoviedb.org

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Inhalt

Eine sagenumwobene Mauer, eine uralte Legende. Im Alten China sieht sich eine furchtlose Streitmacht einem schier übermächtigen Gegner gegenüber, der das Schicksal der gesamten Menschheit bedroht. Die Große Mauer - als größtes Bauwerk der Menschheitsgeschichte Schutzwall und ultimative Waffe zugleich, um im Kampf gegen die unheimliche Bedrohung bestehen zu können.
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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Das chinesische Kino gewinnt international immer mehr an Bedeutung. Nicht nur können im Land der Mitte produzierte Filme international große Erfolge feiern, auch die amerikanischen Studios haben längst diesen wachsenden Markt erkannt und geben große Summen aus um ihre Filme dort entsprechend zu promoten. Aber bei einem Handel profitieren im günstigsten Fall beide Seiten. So konnte Zhang Yimou mit The Great Wall seinen ersten Film unter amerikanischer Produktion drehen, der gleichzeitig der teuerste chinesische Film aller Zeiten ist. Dabei ist Yimou ohnehin kein unbekannter Name, gilt er doch als einer der aktuell erfolgreichsten chinesischen Regisseure. Während er sich in den letzten Jahren vornehmlich Dramen widmete, kehrt er thematisch und inszenatorisch mit The Great Wall eher zu seinem wohl berühmtesten Film House of the Flying Daggers zurück.

China zur Zeit der Song-Dynastie: Die europäischen Söldner William (Matt Damon) und Tovar (Pedro Pascal) haben sich wegen der Suche nach Schwarzpulver auf die anstrengende und gefährliche Reise nach China gemacht. Nachdem sie nachts von einer wilden Bestie angegriffen wurden und nur knapp einer Horde Banditen entkommen konnten, erreichen sie die chinesische Mauer. Da die Alternative der Tod durch die Banditen wäre, ergeben sie sich den Chinesen und lassen sich als Gefangene hinter die Mauer bringen. Dort erfahren sie von dem Geheimnis der Mauer und dem Schrecken, den sie abwehren soll.

Der Film ist mit 150 Mio. $ Budget der teuerste chinesische Film aller Zeiten und das sieht man ihm an. Die Kombination der aufwendigen CGI-Animationen und des gigantischen Casts ergeben imposante Szenen, an denen jeder Fan von mittelalterlichen Schlachten seine Freude haben wird. Dabei arbeitet Yimou wie schon in House of the Flying Daggers verstärkt mit Farben. So haben die unterschiedlichen Regimenter, die auf der Mauer stationiert sind ihre eigens eingefärbten Rüstungen und auch die Sets tragen zu einem äußerst farbenfrohen und kontrastreichen visuellen Erlebnis bei. Hier liegen ganz klar die (einzigen) Stärken des Films. Ganz besonders hervorzuheben ist der 3D-Effekt, weshalb sich der Aufpreis ausnahmsweise lohnt. Der Regisseur zeigt, obwohl er keinerlei Erfahrung mit der Technik hat, ein sehr gutes Händchen. Man kann schon fast von einem Naturtalent sprechen. Die ohnehin sehr temporeichen und gut choreografierten Actionszenen bekommen durch die 3D-Technik noch eine weitere Aufwertung. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass The Great Wall der beste 3D-Film seit Pacific Rim ist – bezogen allein auf die Anwendung dieser Technik.

Leider waren das auch schon die positiven Aspekte des Films. Auf die Handlung braucht man gar nicht weiter einzugehen, denn außer vielen abstrusen Fügungen des Schicksals und schlecht geschriebenen Nebencharakteren hat diese nicht viel zu bieten. Ein paar gute Gags kann man dem Film noch zugestehen, aber mehr nicht.

Die Besetzung der Hauptrolle mit Matt Damon hat bereits im Vorfeld zu Diskussionen und Kritik geführt. Wenn man bei einem Film, der in China spielt und eines der wichtigsten Monumente der chinesischen Kultur und Geschichte thematisiert, einen westlichen Schauspieler für die Hauptrolle wählt, provoziert man die Whitewashing-Vorwürfe praktisch. Leider kann der fertige Film diese Vorwürfe nur bestätigen. Alles fühlt sich nach "Überlegener Weißer rettet hilflose Chinesen" an. Dazu kommt die eindeutige Intention, dadurch die Chancen des Films auf dem internationalen Markt zu erhöhen, da man sowohl den bekannten Namen, als auch eine (unnötige) Identifikationsfigur für das westliche Publikum hat.

Fazit

Wer seine Ansprüche bezüglich der Handlung zuhause lässt, wird hier gut unterhalten. "The Great Wall" bietet schnörkellose 3D-Action und imposante Schlachten. Nicht mehr und nicht weniger.

Kritik: Tobias Kiwitt

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