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Quelle: themoviedb.org

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Nach all den Jahren vergeblicher Liebesmüh hat Willi Kojote es satt, dass bisher jedes einzelne Produkt der ACME Corporation eine erfolgreiche Jagd auf den Road Runner vereitelt hat. Kojote beschließt deshalb, das Unternehmen für seine mangelhafte Ware in die Verantwortung zu nehmen, und engagiert den ebenso glück- wie mittellosen Anwalt Kevin Avery (Will Forte), um gegen ACME vor Gericht zu ziehen. Als der herausfindet, dass die Rechtsabteilung des Konzerns von Buddy Crane (John Cena) geleitet wird, dem selbstgefälligen Chef seiner ehemaligen Kanzlei, gibt er alles, um den Prozess zu gewinnen.

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Quelle: themoviedb.org

Kritik

Die USA sorgen mit ihren teilweise skurrilen Schadensersatzprozessen regelmäßig für Schlagzeilen, denn in keinem anderen Land der Welt hat man die Möglichkeit, so hohe Summen mit Klagen zu verdienen. Das hat sich wohl mittlerweile auch bis in die Zeichentrickwelt herumgesprochen, denn nach jahrelanger vergeblicher Jagd auf den Road Runner beschließt der Coyote nun, die ACME Corporation wegen ihrer mangelhaften Produkte zu verklagen. Bedauerlicherweise sucht er für seine Klage einen eher mittelmäßigen Anwalt aus, der seinen Fall zwar übernimmt, doch ihm keine allzu großen Hoffnungen macht. So beginnt Coyote Vs. Acme und es wird sofort verkündet, dass der Film auf einer wahren Geschichte basiert. Auf der Geschichte des tollpatschigen Unglückskojoten, der trotz seiner ausgeklügelten Pläne nie Erfolg bei der Jagd hat. Man zeichnet gleich zu Beginn des Films einige Explosionen und Verletzungen, die dem Kojoten zugefügt wurden. Dadurch wird man quasi in die Vergangenheit katapultiert, weil diese Szenen stark an die klassischen Trickfilme erinnern, die von Generationen von Kindern so geliebt wurden.

Es spielen außerdem zahlreiche klassische Looney-Tunes-Figuren wie Tweety, Bugs Bunny, Daffy Duck usw. mit. Sie alle sorgen dafür, dass man in ihre bunte und witzige Welt hineingezogen wird und voller Aufmerksamkeit den Kojotenkampf um Gerechtigkeit verfolgt. Die Looney-Tunes-Welt vermischt sich dabei mit unserer realen Welt und es entsteht eine gelungene Symbiose. Dafür sorgen nicht nur die visuellen Effekte und die leuchtenden Farben, sondern auch die realen Darsteller wie Will Forte (Booksmart)  und John Cena (Vacation Friends). Insbesondere Will Forte überzeugt als der Anwalt des Kojoten mit einer glaubhaften Darbietung und seinem komödiantischen Talent. Mit John Cena hat er einen ebenbürtigen Antagonisten, der um jeden Preis verhindern möchte, dass der Kojote vor Gericht gewinnt. Es spielt sich hier ein kindgerechter „David-gegen-Goliath-Prozess“ ab, der lustig, aber auch ein wenig emotional ist.

Der gesamte Film zeichnet sich durch die harmonische Verbindung zwischen der Animation und der Realverfilmung aus und enthält die für die Trickfilme typische positive Botschaft: Es ist wichtig, an sich selbst zu glauben und niemals aufzugeben. Auch wenn das Ziel nur die Jagd nach einem Vogel ist. Glücklicherweise gab es genug Menschen, die an diesen Film geglaubt haben, und dank Ketchup Entertainment wurde er gerettet und erblickt 2026 nun das Licht der Welt. Eigentlich sollte der Film schon im Jahre 2023 in den Kinos starten, doch leider wurde er durch eine völlig überbewertete Barbie-Realverfilmung ersetzt und sollte von Warner Bros. Discovery von der Steuer abgesetzt werden. 2025 hat Ketchup Entertainment die Rechte an dem Film gekauft und Coyote  vs. ACME den Weg in die Kinos geebnet, was definitiv eine gute Entscheidung war.

Fazit

 „Coyote vs. ACME“ ist eine stimmige Mischung aus der Realverfilmung und einem Cartoon. Der Film besticht durch leuchtende Farben, gelungene Spezialeffekte, eine witzige Geschichte und talentierte Darsteller, die gute Unterhaltung und jede Menge Humor beisteuern.  

Kritik: Yuliya Mieland

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