Wenn im letzten Akt der monotonen Media-Collage aus Sex-Talks, Selbstdarstellung und Ausdruckstanz die handlungszentrale Website den Hauptcharakter schließlich mit seinem Alter Ego paart, kulminiert darin zugleich dessen bizarre erotische Egomanie. Doch Porce ist weit davon entfernt, die einschläfernde Mischung aus Selbststilisierung und Auto-Obsession kritisch zu reflektieren. Sein visuell und dramatisch gleichsam beliebiger Plot ist kaum als solcher erkennbar; ein nichtssagender Bilderbogen pixeliger Aufnahmen, die eine austauschbare Anti-Ästhetik zum Śkreativen Stilmittel überhöhen. Ein Film zum Wegklicken.
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