Nach dem spanischen Originaltitel, der übersetzt „So Ähnlich wie Mord“ bedeutet, ließe sich Antonio Hernández‘ kruden Psychothriller besser als „so etwas ähnliches wie ein Krimi“ bezeichnen. Die reaktionäre Romanverfilmung ist mehr darauf bedacht, ihre misogynen Vorurteile auszubreiten statt eine schlüssige Handlung, plausible Charaktere und Atmosphäre aufzubauen. Die artifiziellen Studio-Interieurs wirken so realitätsfern wie die das Ensemble überzogener Figuren. Denen kann das bemühte Spiel der Akteure keine Glaubwürdigkeit verleihen. Würde der sensationalistische Schund sich nicht so bierernst nehmen, hätte es zumindest für eine passable Persiflage gereicht.
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