Hintersinniger Humor und systemkritische Pointen überlagern nie den ernsthaften Grundton Gus van Sants cleveren Crime-Capers. Historische und cineastischen Referenzen dienen als bissigen Kommentare zur skurrilen Wechselwirkung von medialer und realer Spektakel. Danny Elfmans Score changiert gekonnt von Ironie zur Bedrohlichkeit der aberwitzigen Story, die tatsächlich live übertragen wurde. Songs von Roberta Flack über Yes bis zu Gil Scott-Heron mischen Zeitkolorit mit subversiven Untertönen. Sinkt die Dynamik gen Ende, erweitert sich der dramaturgische Blick auf normalisierte Korruption, Medienmacht und Volkshelden-Figuren sowie die Verlogenheit des American Dream.
Mit deiner Zustimmung verwenden wir Google Analytics, um zu verstehen, welche öffentlichen Inhalte gelesen werden. Dabei werden Informationen über deinen Besuch an Google übermittelt und Analyse-Cookies gesetzt. Ohne Zustimmung wird Google Analytics nicht geladen.
Deine Entscheidung ist freiwillig und kann jederzeit über „Analyse-Einstellungen“ geändert werden. Mehr zum Datenschutz