In stillen Szenen, die Wunschdenken und Realität nicht immer klar auseinanderhalten, zeigt Tobias Nölle das verlockend entrückte Leben auf einem Außenposten der Zivilisation. Die winzige Vulkaninsel scheint idyllischer Zufluchtsort, wo Umweltzerstörung, Fundamentalismus und Kriege weit weg sind, und Traumgebilde. Poetische Überhöhung revidiert gezielt die Vermischung von Fakt und Fiktion, die daran erinnert, dass man inneren Schmerzen an den abgelegensten Flecken nicht entkommt. Meer, Klippen und Wiesen schaffen ein stimmungsvolles Panorama für die kinematische Kontemplation über Nähe und Distanz, Einsamkeit und Zugehörigkeit, Phantasie und Fernweh.
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