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"The lights, they fall" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"The lights, they fall" - Kritik/Review Bildnachweis: © Berlinale | © Tom Otte, VajdaFilm
Ob seelischer Schmerz von außen wie emotionale Apathie wirkt, oder umgekehrt, ist eine der unaufgelösten Fragen Saša Vajdas Solo-Spielfilm-Debüts, das in der Sektion Generation der 76. Berlinale Premiere feierte. Sensibilität versinkt schließlich in der erdrückenden Stagnation, die narrative und psychologiche Entwicklungen lähmt. Als verantwortungsvolle Fürsorgerin im Hintergrund ist Pflegerin Ana die interessantere Figur, der weder dramaturgisch noch dramatisch die verdiente Aufmerksamkeit zukommt. Die Parallelen zwischen physischen und psychischen Suchtmustern, Verhaltenszwängen und Selbstmedikation bleiben unscharf. Opake Figurenzeichnung lässt wenig Raum für schauspielerische Akzente, doch kreatives Potenzial ist spürbar. 

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