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"Dust" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"Dust" - Kritik/Review Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © A Private View - Toon Aerts
Es staubt wahrhaftig in Anke Blondés formal und dramaturgisch gleichsam vertrockneten Anti-Thriller, der den rapiden Niedergang zweier belgischer Business-Männer in Zeitlupe verfolgt. Psychologische Wandlungen gibt es ebenso wenig wie emotionale Eskalationen. Eine von trüben Graus, Braun und Beige bestimmte Farbpalette verstärkt die Aura fader Biederkeit. Solides Schauspiel kann die blassen Charaktere nicht origineller machen. Ein Hauch Humor hätte die Biederkeit ins Satirische steigern können, doch Witz existiert nicht in dem handwerklich passablen Konstrukt, so faszinierend wie eine leere Diskette. 

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