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"Salvation" - Kritik/Review

Sportello745

Von Sportello745 in Berlinale 2026 - Ein Eröffnungsbericht

"Salvation" - Kritik/Review Bildnachweis: © Berlinale 2026 | © Liman Film
Parabolische Erzählung und geschichtliches Grauen verknüpft Emin Alpers bärenwürdiger Beitrag zum Wettbewerb der 76. Berlinale zu einer fesselnden Studie populistischer Verrohung. Vor der rauen Landschaft Anatoliens, deren in bleiche Gelb- und Brauntöne getauchten Tagesaufnahmen mit expressionistischen Nachtszenen wechseln, ersteht eine beklemmende Allegorie auf die Verdrängung diplomatischer Ratio durch religiösen Fundamentalismus und machtpolitischen Fanatismus. Minderwertigkeitsgefühle, Angst und Ohnmacht zeigen sich als Nährboden autoritärer Verblendung und fanatischer Folgsamkeit. Labyrinthische Gassen werden zum Synonym mentaler Irrwege, unheimliche Schatten zu Ebenbildern diffuser Panik vor einem gesichtslosen Feind. Kinematisch packend und bedrückend aktuell. 

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