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jonasson

Kritik von jonasson

Gesehen: September, 2014

Selten traut sich ein Regisseur einen so speziellen Film zu inszenieren. Trotz seines nischenartigen Schwerpunkts auf der Musik ist Once ein kleines aber feines filmisches Glanzstück.

Ein Straßenmusiker in Irland trifft eine junge Tschechin, die von seinen selbstkomponierten Songs begeistert ist. Es beginnt eine Freundschaft, die sich durch die Liebe zur Musik verfestigt. Bevor der Straßenmusiker nach London reist, um seine Exfreundin zurück zu gewinnen, will er zusammen mit der jungen Tschechin und ein paar anderen Musikern ein Album aufnehmen.

Dieser Low-Budget-Film ist ein Beispiel dafür, wie man mit einfachsten technischen und finanziellen Mitteln im Filmgeschäft zu Weltruhm gelangen kann. Die Mühe und Leidenschaft der Schauspieler, die eigentlich echte Musiker sind, und des Regisseurs wurden sogar mit einem Oscar für den besten Titelsong belohnt. Regisseur John Carney öffnete sich damit die Tür nach Hollywood. Der Film ist Arthousekino pur. In realistischen, rauen Bildern wird eine einfache Geschichte des Alltags erzählt. Im Mittelpunkt steht der Künstler und seine Beziehung zur Musik und nicht, wie man vielleicht vermuten würde, eine Liebesgeschichte. Das Drehbuch vermeidet unnötige Schlenker und der Zuschauer kann sich ganz auf die tollen Songs und die Gefühle der Charaktere konzentrieren. In der einfachen Art der Inszenierung steckt eine unheimliche Magie. Alltägliche Szenen entpuppen sich als künstlerische Kompositionen. Once ist ein ruhiger, innerlicher Film. Jedem, der schon einmal wirklich von Musik berührt war, ist er wärmstens zu empfehlen. So schafft es ein bescheidenes kleines Werk zu berühren, zu begeistern und zu inspirieren!

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