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Inhalt

Sheriff Carters gemütliche Nachtschicht endet jäh, als ihm aus dem Wald ein blutender Mann vor das Auto rennt. Umgehend bringt Carter den Verletzten ins naheliegende Krankenhaus, doch damit tritt er ungewollt eine höllische Lawine los. Zuerst tauchen zwei mysteriöse Jäger auf, die dem Unbekannten nach dem Leben trachten. Aber schon bald sieht sich die illustre Schar von Patienten und Angestellten einem viel größeren Problem gegenüber: Niemand kann das Krankenhaus verlassen, denn draußen versammelt sich eine Messer schwingende Horde von in weißen Roben gekleideten Gestalten, die jeden Fluchtversuch vereiteln. Und als dann drinnen die ersten Opfer zu ekelerregenden Monstern mutieren, müssen die Überlebenden erkennen, dass sich das Tor zur Hölle zu öffnen beginnt ...

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Kritik

Was war das Horrorkino in den 80ern Jahren doch schön anzusehen. Keine billigen oder übertriebenen CGI Effekte, sondern handgemachte Effekte und Masken. Leider ist die Arbeit, welche beispielsweise durch Tom Savini perfektioniert wurde, fast in Vergessenheit geraten. Mehr und mehr Filmemacher greifen zum einfacheren Computereffekt und zerstören so die Seele diverser Filme. Und wenn die Effekte nicht genug sind, wird schnell noch ein digitaler Blutschwall eingefügt. Da ist es doch umso schöner, dass ein Film wie The Void nicht nur auf handgemachte Oldschool-Effekte setzt, sondern auch ein fast vergessenes Genre, dem Body-Horror, wieder neues Leben einhauchen möchte. Die Vorfreude bei Horrorfans war, zumindest nach dem ersten Trailer, hoch. Doch leider kann der Film schlussendlich nicht das halten, was der Trailer noch versprach.

Man muss The Void zu Gute halten, dass es sich wirklich um einen Oldschool Bodyhorrorfilm handelt, Das Ding aus einer anderen Welt lässt grüßen. Somit sind die Effekte nicht durchgehend perfekt, verbreiten aber einen unverwechselbaren Charme. Stimmung und Atmosphäre lautet das Zauberwort und beides stimmt. Ein halb verbranntes Krankenhaus als Kulisse ist hier nicht nur Mittel zum Zweck. In seiner Einfachheit entfaltet die Szenerie hierbei ihre volle Spannung und überzeugt kontinuierlich. Dunkle Gänge gepaart mit trübem Licht erinnert an die guten alten Zeiten und auch die transformierten Wesen funktionieren erstaunlich gut. Insbesondere das erste Drittel des Filmes bringt alles mit, um The Void nicht nur im Genre zu etablieren, sondern sogar hervorzuheben.

Doch reichen Stimmung, Atmosphäre und Charme nicht aus, um einen überdurchschnittlichen Film zu machen. The Void krankt an diversen anderen Problemen. Es sind nicht die absolut austauschbaren und klischeehaften Charaktere oder die doch ziemlich wirsche Geschichte. Darüber ist jeder Horrorfan gerne bereit hinweg zu sehen. Das größte Problem ist die angebliche Komplexität hinter der, doch eigentlich ganz simplen, Geschichte. Der Zuschauer verliert viel zu schnell den roten Faden, wenn immer wieder neue, total unnütze Storylines, eingebracht werden, welche den Film unnötig komplex und kompliziert werden lassen. Sobald diese Fäden dann aufgegriffen werden, werden sie auch schon wieder fallen gelassen und wir als Zuschauer können uns selbst überlegen, wie diese jetzt ins Große und Ganze passen. Weniger wäre hier durchaus mehr gewesen.

Wer darüber hinweg sehen kann, begibt sich mit The Void auf eine Art Zeitreise zurück in die 80ger Jahre. Und sofern man seine Erwartungen etwas senkt bekommt man genau das geboten, was versprochen wurde. Doch wird niemals eine Qualität wie bei Das Ding aus einer anderen Welt erreicht. Dafür fehlt einfach eine gewisse Tiefe in allen Belangen.

Fazit

"The Void" will mehr sein, als er eigentlich ist. Fans von handgemachten Effekten und Bodyhorror kommen zumindest kurzweilig auf ihre Kosten, auch wenn "The Void" nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Leider krankt der Film an einer unnötig komplexen Story, welche bei genauerem Hinsehen immer weniger Sinn ergibt.

Autor: Christian Kühnemann

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