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Inhalt

Die Schwestern Leah (Francesca Eastwood) und Vee (Taryn Manning) rauben mit ein paar dubiosen Komplizen eine Bank aus. Der Überfall verläuft nach Plan, bis das Team von Gier gepackt wird: Ein Angestellter erzählt den schwer bewaffneten Dieben von einem versteckten Tresorraum tief im Keller, der voll mit Geld zu sein scheint. Ein Teil der Crew verschwindet in die dunklen Gewölben der Bank, um den Tresor leerzuräumen. Dort stellen sie mit Entsetzen fest, dass sie da unten nicht alleine sind und womöglich etwas geweckt haben, was lieber hätte ruhen sollen...

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Kritik

Die Idee hinter The Safe - Niemand wird verschont (OT: The Vault) – welcher dieses Jahr auf dem Fantasy Filmfest lief und ab dem 27.10. im Heimkino erscheint – ist wahrlich nicht verkehrt: Man nehme einen Banküberfall inklusive Geiselnahme und ein paar verrückt flippige Bankräuber und wirft dieses Konzept am Ende den Geistern zum Fraß vor … bzw. die Verbrecher. Soweit so gut. Doch mit Blick auf den Output von James Franco, ist durchaus eine gewisse Vorsicht angebracht. Und dennoch, auf dem Papier ist das Konzept von Autor und Regisseur Dan Bush (der bereits mit The Signal guten Indie-Horror abliefern konnte) ansprechend, interessant und daher einen Blick wert. Doch kann The Safe tatsächlich die Genre-Gradwanderung meistern und den Zuschauer einen Mix präsentieren, der jede Menge blutiger Spannung offenbart? Nun, nicht einmal im Ansatz. Denn wo zumindest der Anfang noch ein wenig Spannung bringt, wird der Rest zum unausgegorenen Allerlei, der wenig aus seiner Prämisse macht und den Zuschauer recht gelangweilt zurücklässt.

Dabei hätte The Safe so viel sein können: Wenn zu Beginn verzweifelt die beiden Schwestern (engagiert von Taryn Manning und Francesca Eastwood – die Tochter von Clint Eastwood – gespielt) die Bank stürmen und dann schreiend, zweifelnd und kämpfend sich den Weg zum Geld bahnen, gibt es zumindest einiges an Spannung. Wird dann aber der Twist offenbart, der sich einzig als überproportionales wie übergestülptes Horror-Stück anfühlt, gibt es nur noch hölzerne Dialoge, flache Charaktere (die als Opfer fungieren) sowie eine zweifelhafte wie schlecht geschnittene Inszenierung, die an der einen oder anderen Stelle sogar Kopfschmerzen bereitet. So gelingt es Regisseur Dan Bush nicht, aus seinem Setting wirklich einen Vorteil zu ziehen. Draußen die Polizei, innen Tod und Wahnsinn. Dies hätte mit guten Spannungsmomenten und einer Sogwirkung wirklich einen tollen Genre-Mix geboten. So gibt es nur billiges Horror-Kino mit einem James Franco auf dem Cover.

Dieser ist indes wohl auch eines der größten Probleme der Story: Denn weder wird sein Charakter richtig beleuchtet, noch das Phänomen um den Safe richtig ausgebaut, sodass Franco zum Stichwortgeber ohne wirklicher Kraft wird. Mehr noch: Seine Beteiligung im Film wirkt wie ein Freundschaftsdienst, den er in der Drehpause zu einem anderen Film absolviert hat. Leer in die Kulisse starrend, immer in der gleichen Pose, gibt es hier wenig zu entdecken. Zumindest Horror und Gore Fans bekommen an der einen oder anderen Stelle kurz etwas zu sehen, bevor sich der Film wieder seiner Langeweile widmet. Da hilft es auch kaum, dass mit Taryn Manning und Francesca Eastwood wirklich zwei starke Frauen die Hauptrollen bekommen haben. Sehr schade, denn der Kampf Gangster gegen Geister verspricht eigentlich das Gegenteil.

Fazit

"The Safe" möchte ein spannender, aufgedrehter wie horrorhafter Genre-Mix sein, der von Beginn an seine Zuschauer an die Wand drückt. Herausgekommen ist jedoch nur ein halbgares Vergnügen sowie eine recht behäbige wie langatmige Geistermär, die niemals wirklich im Film ankommt. Dies, und ein in die Leere starrender James Franco, sind dann der Todesstoß. Schade, denn Potenzial wäre gerade angesichts des tollen Duos Taryn Manning und Francesca Eastwood durchaus vorhanden gewesen.

Autor: Thomas Repenning

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