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Inhalt

Die Mitglieder des Oxforder "Riot Club" haben das gewisse Etwas: Sie sind charmant, aus besserem Hause und zählen sich zur Elite der Gesellschaft. Als die exklusive Runde neue Member sucht, fällt die Wahl auf die beiden Studienanfänger Miles und Alistair. Für Alistair ist das keine wirkliche Überraschung, war doch schon sein großer Bruder Präsident des legendären Zirkels. Auch der bodenständige Miles zögert nicht lange, obwohl seine Freundin Lauren Miles' arrogante neue Freunde nicht ausstehen kann. Höhepunkt des Jahres ist das traditionelle Dinner in einem abgelegenen Pub, das für gewöhnlich schlimm endet. Wie schlimm ahnt Miles erst, als die Situation völlig außer Kontrolle gerät und er vor einer furchtbaren Entscheidung steht...
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Und so beginnt ein gefühlt langer Film, der an vielen Stellen vor sich her plätschert, weil – wie in vielen Fällen – der Trailer schon alle Wendungen und Höhepunkte verrät. Wer aber den Trailer nicht gesehen hat, wird trotzdem nicht gerade höchstüberrascht sein, wie sich der Film entwickelt.

Wieder ein elitärer Club, der seine Mitglieder verwöhnt und ihnen die Welt zu Füßen legt und wieder ist da ein Clubmitglied, das nicht ganz so schnöselig mitspielen will. Klingt nicht nur, wie schon tausendmal gesehen, sondern schaut sich auch so an. Dazu kommt, dass viele Figuren einfach blass und sehr einseitig wirken. Außer irgendwann viel Geld verdienen und bereits jetzt viel Geld haben, ist sonst nichts in ihren Köpfen – abgesehen davon möglichst viele Frauen als ihre Sexsklavinnen zu sehen und auf ihre sexuelle Begierde zu reduzieren.

Dann wäre ja noch dieses Dinner, dass alljährlich stattfindet und das jedes Mal zur Ekstase der einzelnen Clubmitglieder führen soll. Das Alkohol und Drogen hierbei keine kleine Rolle spielen, versteht sich von selbst. Diese Situation eskaliert, weil der Pubbesitzer, in den Augen der Clubmitglieder, nur eifersüchtig auf ihr Geld ist. Da dies der einzige Grund zu sein scheint, wirkt alles, was danach folgt, nur noch blasser und grau. Ein bisschen wie: „Ach, wie wollen den Film enden lassen? Keine Ahnung. Dann schneiden wir einfach dort und dann ist der Film vorbei.“ Das ist wirklich sehr schade, denn viele Filme über die Thematik der College-Verbindungen können sehr unterhaltend oder auch spannend sein, wie im Fall von The Skulls.

Auch der groß angekündigte Auftritt von Natalie Dormer (Game of Thrones) enttäuscht. Hat ihre Figur die einzigen nachvollziehbaren Argumente für ihr Handeln, ist sie nach ein paar Minuten Präsenz auch schon wieder verschwunden und hat kaum Einfluss auf die Geschichte. So bleiben leider fast alle Figuren auswechselbar und es ist einem daher auch ziemlich egal, was mit den Charakteren passiert. Die gewollte Dramatik des Films, geht vollkommen an einem vorbei, insbesondere weil dieser Film sich nicht entscheiden kann wie stark die Dramatik sein soll. Soll er eine Charakterstudie sein? Ein Collegefilm? Ein Thriller? Denn plötzlich wird aus dem seichten pubertären Gequatsche, eine prügelnde Bande und sich nur im nächsten Moment wieder hinter den reichen Eltern zu verstecken. Alles will nicht zusammenpassen und wechselt zwischen 120 km/h und Schrittgeschwindigkeit so schnell hin und her, dass das Zuschauen keinen Spaß mehr macht. Zum Schluss bleibt einfach die Frage: Was will der Film uns jetzt sagen?

Fazit

Leider lässt sich dem Film kaum etwas gutes abgewinnen: Blasse, auswechselbare Figuren, merkwürdige dramaturgische Tempowechsel in der Story und ein Schluss, der einen völlig unbefriedigt zurücklässt. Gute Grundidee, aber leider schlechte Umsetzung.

Autor: Eileen Wegner

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