{{ tweet.login }}

{{{ tweet.body | format }}}

Wird geladen...

×
×

Erwähnungen

×

Benachrichtigungen

Inhalt

Der renommierte Arzt Dr. Kimble wird des Mordes an seiner Frau für schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Doch der Gefangenentransport verunglückt und er entkommt. So bietet sich ihm die Chance seine Unschuld zu beweisen. Aber der ehrgeizige Samuel Gerard ist ihm auf den Fersen.
  • Coujihkpcuasbr9qwpo59al4tgp
  • Nhlnyucyyrtatnoqwj2xlp9qyb4
  • Ivlfvz15zyxxewqqax9gbe4ytdq
  • Rvazm63odrwzqcr0mczpjqeyfk0
  • Vct7i7ejo16lfg5hpklbw3zvrkn
  • Ogtwtawxbmwz5q8wtdnastpdrim
  • Ymwrmpyrxivaudcqfijbbs9z6o
  • Zjm9aly0ls2ta5jrx6ejcwfg23j
  • Znhteptwb7t8o656nmqmjfi8kan
  • 3ysxx71oqh3ibrorubkntjh2rfu
  • Djmnaq9plhvhojph9pcf8kaeffv

Kritik

Filme die auf bekannten TV-Serien basieren haben es nicht einfach. Schnell kann es zu einem Desaster kommen, wie zum Beispiel bei 3 Engel für Charlie, A-Team oder zuletzt auch Baywatch. Die Fans sind zudem schwierig zufrieden zu stellen und wenn man eine Serie möglicherweise jahrelang begleitet hat, ist es für die Filmemacher umso schwieriger, eine fangerechte Umsetzung für die Allgemeinheit zu schaffen. Doch gibt es auch positive Verfilmungen wie beispielsweise Mission: Impossible. Hier wurde der Kern der TV-Serie aufgegriffen, aber anders interpretiert und inszeniert. Herausgekommen ist ein äußerst erfolgreiches Filmfranchise mit bislang 5 Teilen.

Als 1993 mit Auf der Flucht eine Filmadaption der Serie Dr. Kimble – Auf der Flucht erschien, war die Skepsis ebenfalls groß, zumal die Serie damals zu einer der erfolgreichsten Serien Amerikas gehörte. Doch sollten Skeptiker eines besseren belehrt werden. So entwickelte sich Auf der Flucht zu einem der erfolgreichsten Filme des Jahres 1993, wurde mehrfach für den Oscar nominiert und erhielt diesen sogar in der Kategorie Bester Nebendarsteller (Tommy Lee Jones). Und der Erfolg ist mehr als gerecht.

Selbst heute hat Auf der Flucht kaum Spuren des Alters. Die Actionszenen sind flott und rasant in Szene gesetzt und dadurch selbst heute noch ein Genuss. Hier darf man zwar keinen Actionreißer erwarten, aber alleine die erste Flucht von Richard Kimble ist selbst heute noch eine Augenweide. Und so lässt fast die gesamte erste Stunde dem Zuschauer keine Zeit für eine Pause. Ohne Gnade wird Kimble verfolgt und immer wieder auf die Probe gestellt. Glücklicherweise ist dies häufig nachvollziehbar, auch wenn die weltbekannte und oft aufgegriffene Staudammszene schon etwas überzogen ist. Doch ist dies egal, Auf der Flucht zieht uns in seinen Bann und lässt und nicht los.

Das Tempo wird in der zweiten Hälfte dann etwas zurückgenommen um das Mysterium um den Mord zu lösen. Hier kommt es zu dem einzig nennenswerten Problem des Filmes. Der Mord wird unnötig verkompliziert. Anstatt es dem Zuschauer einfach und nachvollziehbar zu präsentieren, wird eine groß angelegte Verschwörung mit eingearbeitet und diese wirkt alles in allem ziemlich konstruiert. Es wird immer schwerer zu folgen und man muss schon arg aufpassen um alle Kleinigkeiten nachvollziehen zu können. Da helfen selbst die Rückblenden nicht viel. Jedoch ist äußerst fraglich, ob ein flacheres Ende dem Film wirklich gut getan hätte.

Nichtsdestotrotz überzeugt Auf der Flucht auf ganzer Linie und ist heute immer noch eine der Referenzen im Genre. Grund dafür sind selbstverständlich auch die beiden Hauptdarsteller, welche sich scheinbar gegenseitig zu übertrumpfen versuchen. Schlussendlich gewinnt Tommy Lee Jones das Duell haarscharf, was aber die Leistung von Harrison Ford nicht schmälert. Der große Vorteil der Beiden ist hier sicherlich auch das Drehbuch. Die Figuren sind gut, menschlich und nachvollziehbar geschrieben, was zu einer vernünftigen Charakterisierung und somit zu einer Identifikation mit den Protagonisten führt. Der restliche Cast ist alles andere als schlecht, verblasst aber gegenüber den beiden Stars vollends.

Fazit

Trotz kleiner Schwächen überzeugt „Auf der Flucht“ auf ganzer Linie. Eine gut durchdachte Geschichte, zwei überragende Hauptdarsteller und toll inszenierte Actionszenen lassen dem Zuschauer keine Zeit, um Luft holen. Nicht umsonst eine Referenz im Genre.

Autor: Christian Kühnemann

Wird geladen...

×