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1967, der Kalte Krieg befindet sich auf seinem Höhepunkt. Die CIA hegt den Verdacht, dass sich ein russischer Maulwurf bei der NASA eingeschlichen hat, um das Apollo-Programm zu sabotieren. Sie schicken zwei junge Agenten, um getarnt als Dokumentarfilmer verdeckte Ermittlungen aufzunehmen. Doch was sie bei der Raumfahrtbehörde entdecken, ist weit schockierender als russische Spione.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Seit Paranormal Acitivity, REC und Cloverfield ist das Found Footage Gerne äußerst beliebt und regelmäßig im Kinoprogramm zu finden. So gab es inzwischen auch fast jeden erdenklichen Genreausflug im Bereich des Found Footage Films. Allerdings den Handlungszeitpunkt in eine Zeit zu legen, in der Kameras noch groß, unhandlich und nicht in jeder Hosentasche zu finden waren, das gab es bisher noch nicht. Genau dies hat Regisseur, Hauptdarsteller und Drehbuchautor Matt Johnson (The Dirties) getan. Sein Film Operation Avalanche spielt in den Sechzigern – genauer zur Zeit des Weltraumrennens zwischen den USA und Russland. Der Streifen behandelt die Verschwörungstheorie über die Mondlandung der Amerikaner 1969. Dabei sorgt der Film für eine schlüssige und glaubwürdige Erklärung der Theorie.

Operation Avalanche ist aufgezogen wie eine Dokumentation. Eine Dokumentation über eine Entdeckung von ein paar Studenten, die den USA und der NASA wenig schmeichelnd. Dies scheint die NASA auch heute noch nicht gerne zu sehen und so wurden die Szenen vor Ort mit der Lüge es handele sich um einen studentischen Dokumentarfilm gedreht. Der Found Footage-Einschlag verstärkt die Mockumentary in ihrer Wirkung und unterstreicht das Flair des Films. Allerdings bringt die Machart auch die üblichen Probleme mit sich: viel Wackelkamera, Fokuswechsel und ein paar unglaubwürdige Momente, in denen sich niemand noch an seine Kamera klammern würde. Wer also mit Found Footage noch nie was anfangen konnte, der wird auch hier nicht glücklich werden.

Die Bilder sind so nachbearbeitet, dass sie wirken als wären sie mit einer fünfzig Jahre alten Kamera aufgenommen worden. Das Bild ist sehr körnig und es treten häufig Bildfehler auf. Zusätzlich wurden auf raffinierte Art und Weise Originalaufnahmen aus den Sechzigern unter die gedrehten Szenen gemischt – Stanley Kubrick bekommt sogar einen Cameoauftritt. So wirkt der Film in seiner Machart sehr stimmig. Inhaltlich hingegen lässt Operation Avalanche federn. Die Handlung lässt sich sehr viel Zeit bis sie anzieht. Die erste Hälfte des Films verstreicht ohne, dass irgendetwas Aufregendes passiert. Hier verliert der Film vor allem die Aufmerksamkeit des Zuschauers, er packt einen zu spät. Die zweite Hälfte ist dann wesentlich spannender und entschädigt etwas für den schläfrigen Anfang, kann aber über einen insgesamt druchschnittlichen Spannungsbogen nicht hinweg täuschen. 

Fazit

Operation Avalanche ist eine interessante und frische Art der Found Footage Filme. Der Streifen überzeugt durch seine Machart und Ausstattung, ist aber inhaltlich nicht fesselnd genug. Für Fans von Found Footage und Verschwörungstheorien ist der Film durchaus interessant. 

Autor: Maximilian Kremer

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