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Zwei Studenten der Polizeiakademie, Ki-joon (Park Seo-joon) und Hee-yeol (Kang Ha-neul), werden eines Nachts Zeuge einer Entführung. Während die Behörden die Ermittlungen schleifen lassen, nehmen die beiden Amateure die Zügel selbst in die Hand, um die junge Frau zu retten. Ihr Weg führt sie zu einem gefährlichen Organhändler-Ring, der nun ihr Auge auf die beiden Nachwuchs-Cops geworfen hat. 

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Kritik

Das altbewährte Konzept einer Buddy-Action-Comedy geht im Grunde fast immer auf. Man nehme ein ungleiches Duo, gibt ihnen eine Mission, bei der es möglichst verrückt zugeht, fertig ist ein weiterer crowd-pleaser. Im Falle von Midnight Runners ging das Vorhaben aus wirtschaftlicher Sicht in jedem Fall voll auf, in seinem Herkunftsland hat der südkoreanische Film, der von Kim Joo-Hwan (Koala) inszeniert wurde, knapp 40 Millionen Dollar eingespielt und ist damit der 8. erfolgreichste Film 2017. Bei Kosten von gerade einmal 7 Millionen Dollar also mehr als lohnenswert. 

Auch wenn Midnight Runners Originalität vermissen lässt, so gelingt ihm mit seiner lockeren, gut gelaunten ersten Hälfte immerhin ein sympathischer und temporeicher Einstieg. Handlungsort ist hier vor allem eine Polizeiakademie, auf der sich die Studenten einem hartem Training unterziehen müssen. Der Humor mag überzogen sein, bewegt sich aber immer noch in einem annehmbaren, und damit amüsanten Rahmen, ohne jedoch besonders aufzutrumpfen. Das ungleiche Team, bestehend aus einem chaotischen Draufgänger und einem intelligenten Klugscheißer, bedient sich dabei gängiger, schon oft gesehener Klischees, Tiefe oder gar etwas Neues wird den beiden Figuren leider nicht auf den Weg mitgegeben. Immerhin stimmt die Chemie zwischen ihnen, sodass das Rumgealbere ein wenig Spaß mit sich bringt.

Ab der Hälfte wird es zunehmend düsterer, Midnight Runners entwickelt sich nach der Entführung einer jungen Frau zum Thriller. Kleinere Späße finden zwar weiterhin ihren Platz in der Handlung, da sich die beiden Polizeianwärter, die den Fall in die eigenen Hände nehmen, reichlich unbeholfen anstellen, ansonsten schlägt der Kampf gegen den Organhändler-Ring durchaus ernstere Töne an. Das sorgt zwar für die ein oder andere nett inszenierte Action-Szene und ist erzählerisch nie gänzlich uninteressant, büßt aber ein Stück weit die angenehme Lockerheit ein, mit der der Film zuvor noch erfreute. 

Mit Seo Joon Park (Chronicles of Evil, The Beauty Inside) und Ha-Neul Kang (Remember You, Forgotten) hat der Film zwei Hauptdarsteller an Bord, die nicht nur untereinander gut harmonieren, sondern den Spaß, den sie beim Dreh vermutlich gehabt haben, ebenso gekonnt auf den Zuschauer übertragen. Auch in den Kampfszenen schlagen sich die beiden sehr solide. Ob man Ha-Neul Kang allerdings den Strebertypen abnimmt, sei einmal dahingestellt, da hilft auch die aufgesetzte Brille nicht. 

Fazit

"Midnight Runners" ist eine charmante Buddy-Action-Comedy nach Maß, der es zu einem gewissen Punkt durchaus zu unterhalten gelingt, die mit ihren stereotypen Charakteren und fehlender Originalität aber auch nicht mehr als Durchschnittsware darstellt. 

Autor: Sebastian Stumbek

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