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Inhalt

Die Glanzzeiten von Scott Voss (Kevin James) als Lehrer sind schon lange dahin. Denn längst hat Alltag, Zynismus sowie Gleichgültigkeit den ehemaligen Highschool-Ringer sowie Lehrer des Jahres eingeholt. Und somit fristet der 42-Jährige desillusionierte Pädagoge sein Dasein damit, eher zu spät zum Unterricht zu kommen, ein kleines Schläfchen im Klassenraum zu halten und seine Schüler mit Pfennig-Weisheiten über das kommende raue Leben zu besänftigen. Erst als Schulleiter Becher (Greg Germann) aufgrund von roten Zahlen der Schule das Musikprogramm und damit die Stelle des beliebten Orchesterleiters Marty (Henry Winkler) streichen will, gibt es einen Ruck im Leben von Scott. Plötzlich erwachen seine alte Flamme, seine Leidenschaft und sein längst scheinbar verloren gegangener Kampfgeist. Und da mit  Nachhilfe, Kuchenverkäufen oder Privatunterricht einfach nicht genug Geld in die Kassen kommt, plant er kurzerhand das unglaubliche um die benötigten 48.000 Dollar aufzubringen: Mixed-Martial-Arts-Kämpfe

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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Die Idee eine Feelgood-Komödie mit rauen wie brutalen Kämpfen zusammenzubringen, klingt wahrlich faszinierend, besonders aufgrund der Tatsache, dass kein geringer als Schwergewicht Kevin James (Der Kaufhaus Cop, Der Zoowärter) in den Ring steigen soll. Und ja, die Komödie Here Comes the Boom (der Original-Titel trifft es besser als der deutsche) von Regisseur  Frank Coraci ist ein lockerleichter, wenn auch äußerst brachialer, Spaß, der öfter Mal schwerfällig mit der Moralkeule schwingt, dafür aber dennoch wunderbar unterhält. Kevin James gelingt es so, mit einer Menge Eifer (immerhin verlor der mollige Slapstick-Komiker insgesamt 35-40 Kilo für den Film und trainierte eisern) seinem bekanten Rollenschema zu entfliegen, gehörig auf die Pauke zu hauen und kurzerhand auch noch einen Lehrer zu präsentieren, dem man so gerne in der Schule gehabt hätte.

Natürlich bleibt die Story recht absurd sowie fernab jeglicher Realität (immerhin schlägt sich hier ein 42-Jähriger Lehrer ohne nennenswerte Kampferfahrung mit UFC-Spezialisten, die solche Schwergewichte zum Frühstück essen), doch darauf kommt es in Here Comes the Boom auch gar nicht so sehr an. Viel eher liebt die Komödie von seinen äußerst sympathischen Figuren sowie der lockerleichten Erzählart, die gewiss gerne ein Lächeln auf die Gesichter der Zuschauer zaubert. Zwar orientiert sich der Film gerne an offensichtlichen Vorbildern wie Der Club der toten Dichter mit Robin Williams, doch trübt dies kaum das Gesamtbild. Dennoch bleibt die Moralkeule, die öfter als nur einmal geschwungen wird, nicht zu übersehen und auch der Verlauf der Story, bleibt über weite Strecken recht vorhersehbar. Wird dies, sowie die allmählich nervende Kritik am amerikanischen Schulsystem (die sich in den letzten 30 Jahren nicht verändert hat), allerdings akzeptiert, gibt es ein wahres Fest der Fäuste sowie Gags, welches begeistert. Und gerade der behäbige Kevin James zieht das Publikum in seinen Bann, da er mit einer solchen Begeisterung seine Rolle angeht, als wenn es wirklich um Leben und Tod geht. Was folgt ist so ein Fulminates Finale, welches zwar kitschig sowie klischeehaft wirkt, aber dafür auch ehrlich und kraftvoll.

Dies liegt vor allem an einer Tatsache: Here Comes the Boom setzt keineswegs auf halbgare Kämpfe oder Slapstick in solchen (wenn auch James sich einmal glorreicher weise über einen Kämpfer auskotzen darf sowie schwimmend im Regen einen Fight ausfechtet), sondern auf brachiale, realistische Kämpfe, in den auch mal reichlich Blut fließt und es auch keineswegs zimperlich zur Sache geht. Knockouts, wütende Schlag-Kombinationen sowie Tritte sind keine Seltenheit, sondern Routine. Somit erweist sich die Choreografie als vollkommen gelungen (was durch gute Schnitte begünstigt wird). Doch auch abseits des Ringes, gibt es durch die sympathischen Figuren einiges zu sehen. Zwar erweist sich die Liebesstory zwischen Voss und Bella Flores (Salma Hayek) als pures Genre-Werk, aber gerade der spaßige wie treue Musiklehrer Marty Streb (Henry Winkler) sowie der beinharte aufgedrehte Trainer Niko (Bas Rutten) ergeben ein Duo, welches im Sekundentakt merkwürdige Sprüche loslässt oder für Albernheiten sorgt. Hier trifft zwar nicht jeder Gag ins Schwarze, doch für launige 105 Minuten reicht dies allemal.

Fazit

"Here Comes the Boom" ist ein durchweg spaßiger Mix aus Feelgood-Komödie und Mixed-Martial-Arts-Fights, die gerade durch seinen sympathischen Hauptdarsteller sowie seinen gelungenen Figuren lebt. Die Fights sind dreckig, die Gags solide und daher gute Unterhaltung garantiert. Einzig die Moralkeule sowie viele bekannte Klischees trüben den Spaß. Für Fans von Kevin James, ist dieser Schlagabtausch aber Pflicht.

Autor: Thomas Repenning

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