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Los Angeles, 1949: Während in Kalifornien die Zeit des Aufbruches gekommen scheint, gibt es in der Stadt der Engel einen gewaltsamen Umbruch. So übernimmt das organisierte Verbrechen, unter der Kontrolle des Gangsterbosses und Ex-Boxeres Mickey Cohen (Sean Penn), die Kontrolle, wodurch brutale Überfälle sowie Korruption an der Tagesordnung sind. Allerdings reichen dem ehemaligen New Yorker Drogengeschäfte, Waffendeals und Prostitution nicht mehr und so strebt er kurzerhand nach der Kontrolle der kompletten Westküste. Um dies zu verhindern, ruft Polizeichef Parker (Nick Nolte) als letzte Notlösung eine inoffizielle Spezialeinheit unter der Führung des unerschrockenen Weltkriegs-Veteranen Sergeant John O’Mara (Josh Brolin) ins Leben, welche nur ein Ziel hat: Mickey Cohen mit allen möglichen Mitteln zu stoppen. Und zusammen mit dem unerschrockenen Jerry Wooters  (Ryan Gosling), Messerwerfer Coleman Harris (Anthony Mackie), Technik-Experte Conway Keeler (Giovanni Ribisi), Revolverheld Max Kennard (Robert Patrick) sowie Rookie Navidad Ramirez (Michael Peña) beginnt so ein Krieg, bei dem es nur einen Sieger geben darf. Keine Marken! Keine Namen! Kein Erbarmen! – Der Kampf hat begonnen…

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Kritik

Regisseur Ruben Fleischer, als auch sein neuester Film Gangster Squad, haben mittlerweile eine lange Reise hinter sich. Denn während Fleischer mit Zombieland im Jahre 2009 ein wahres Meisterwerk der ironischen Zombie-Kunst auf die Leinwand brachte, folgte danach nur ein kurzweiliger wie oberflächlicher Raubzug mit 30 Minuten oder weniger, der nicht einmal annähernd an alte Erfolge anknüpfen konnte. Dem 40er Jahre Gangster-Epos rund um Mickey Cohen erging es im Vorfeld nicht unbedingt leichter. Aufgrund des Aurora-Amoklaufs während einer Vorstellung von The Dark Knight Rises, musste die großangelegte Vergeltungsszene des Filmes in einem Kino mit vielen Thompson-Maschinenpistolen kurzerhand rausgenommen werden. Was folgte war eine lange Verschiebung sowie ein teurer Nachdreh, der dennoch zum Erfolg führen sollte. Was schließlich Ruben Fleischer jedoch ins Kino bringt, ist weit entfernt davon, ein imposantes Stück Gangster-Geschichte zu sein. Denn mit einem Hang zum (übertriebenen) stilvollen Treiben, einer Menge Action sowie unzähligen Slo-Motion-Effekten, gehen schnell die Story sowie die Charaktere unter. Was bleibt ist ein Hochglanzpolierter Actioner ohne jegliche Seele, der auf Dauer zwar hübsch anzusehen ist, allerdings nicht im Gedächtnis bleibt.

Dies liegt bei Gangster Squad vornehmlich an der gewählten Inszenierung. Denn während andere Genre-Vertreter, hier vor allem Die Unbestechlichen mit Kevin Costner, Sean Connery und Robert De Niro, eher auf eine ruhige wie subtile Erzählart setzten und so besonders die Charaktere in den Vordergrund stellten, setzt Regisseur Ruben Fleischer viel eher auf eine Menge CGI, edle Hochglanz-Optik, eine Menge Explosionen sowie Schießereien und eine Menge Kulissen, die viele Schauwerte offenbaren. Indes ergeht es der Story sowie den Charakteren aber schlecht: Zwar bekommt Sergeant John O’Mara, der wahrlich heroisch sowie stoisch seinem Job nachgeht, eine passende Hintergrundgeschichte verpasst, alle anderen Figuren bleiben jedoch blass. Ryan Gosling darf als Jerry Wooters  noch am besten Glänzen, nachdem er sich dem Gangster Squad erst verweigert und dann durch eine Blutfehde dennoch eingreift, der Rest hingegen, ist nur Beiwerk und somit nicht sonderlich interessant. Was folgt sind dramatische Szenen, die nicht wirklich den Zuschauer bewegen sowie ein ständiges Auf und Ab des Tempos, welches mit belanglosen Dialogen aufgefangen wird. Die Geschichte selbst basiert unterdessen auf Paul Liebermans gleichnamigem Sachbuch sowie wahren Begebenheiten, doch all dies macht das gewaltvolle wie übertrieben actionlastige Treiben nicht besser. Im Gegenteil, denn gerade die Figur des Mickey Cohen bleibt mysteriös, gerade im Bereich seiner Beweggründe, sodass Sean Penn sichtlich bemüht ist, der Figur tiefe zu verleihen. Bis auf ein böses, frustriertes sowie gebrechliches Kräftemessen, bleibt davon aber nicht viel übrig.

Da mag Revolverheld Max Kennard (gut gespielt von Terminator Robert Patrick) noch so faszinierend und cool durchdacht sein, tiefe Profile bleiben in Gangster Squad einfach nicht bestehen. Und so kommt es daher auch, dass zwar die Action im Film wirklich gut inszeniert ist und stetig etwas kracht sowie explodiert, dem Zuschauer dieses Treiben aber nicht wirklich mitzieht. Durchgehende Spannung sowie dramatische Highlights bleiben daher aus. Popcornszenen gibt es zwar genügend, doch sind die allesamt schnell und routiniert inszeniert und bleiben daher kaum im Gedächtnis. Und letztlich bleibt es dabei: Wer schon auf Slo-Motion setzt, sollte es zumindest so cool wie John Woo halten oder eben begrenzen.

Fazit

"Gangster Squad" bleibt trotz aller Schauwerte, seinem Hochglanz Los Angeles der 40er Jahre sowie den vielen durchgestylten Action-Szenen eine herbe Enttäuschung. Denn weder ist die Story, die auf wahren Begebenheiten basiert, interessant sowie durchdacht, noch die Figuren sehr spannend, wodurch schnell der Unterhaltungsfaktor auf der Strecke bleibt. Für Fans von absoluten No-Brainer Popcornfilmen mag indes die Jagd nach Mickey Cohen etwas sein, wer aber ein neues Gangster-Epos sucht, ist hier bei Regisseur Ruben Fleischer leider an der falschen Adresse.

Autor: Thomas Repenning

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