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Inhalt

Carly muss feststellen, dass ihr neuer Freund Mark ein Betrüger ist, denn durch Zufall trifft sie auf Kate, seine Ehefrau. Plötzlich ist Carly diejenige, die Kate Trost spendet und somit entsteht eine ungewöhnliche Freundschaft. Diese verfestigt sich, als die Frauen herausfinden, dass Mark sie beide mit einer weiteren Frau betrügt - Amber. Die drei Frauen schließen sich zusammen und schmieden einen ungeheuerlichen Plan, um sich an Mark zu rächen.
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Quelle: themoviedb.com

Kritik

Männer sind Schweine: Dies ist nicht erst durch den Hit der Ärzte bekannt. Das Filmgeschäft beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem untreuen Ehemann, welcher von seiner Ex fertig gemacht wird. Ob in „Der Club der Teufelinnen“, oder „Die Teufelin“, das Thema „Rache am Ex“ wurde bereits häufig aufgegriffen und in verschiedenster Form verarbeitet. Nun versucht sich Nick Cassavetes (Hangover Part 2) sich an diesem Stoff und versammelt einen nennenswerten Cast. Neben Cameron Diaz (Verrückt nach Mary)finden sich in der Besetzungsliste Leslie Mann (Immer Ärger mit 40), Model Kate Upton, Sängerin Nicki Minaj und Kultlegende Don Johnson (Miami Vice). Doch dies reicht nicht aus um sich aus der Mittelmäßigkeit der RomCom`s zu retten.

„Die Schadenfreundinnen“ hat mit mehreren Problemen zu kämpfen. Gerade im ersten Drittel des Filmes ist es die nervige Ehefrau von Mark (Nikolaj Coster-Waldau). Leslie Mann spielt ihre Rolle als Kate so hysterisch, fast schon nervig, dass man ihrem Ehemann keine Vorwürfe machen möchte. Daher gerät nicht die betrogene Frau in die eigentliche Opferrolle sondern der Ehemann, später dann die Geliebte Carly(Cameron Diaz). Doch nach einiger Zeit kann sich der Zuschauer an Leslie Mann gewöhnen und schon sehen wir uns mit dem nächsten Problem konfrontiert. Es dauert eine geschlagene Stunde, bis der Racheakt der drei Freundinnen in die Tat umgesetzt wird. Es spricht ja nichts dagegen, dass sich die drei Verlassenen finden müssen, aber eine Stunde? Somit treten des Öfteren Längen auf. Zwar sind hier und da ein paar gute Gags eingearbeitet, doch überzeugen kann dies nicht durchgängig. Zu häufig driften die Gags in Slapstick ab, welcher nicht in das Gesamtbild des Filmes passen möchte.

Beim eigentlichen Kernpunkt des Filmes angekommen, gibt es glücklicherweise wieder mehr zu lachen. Doch auch hier übertreibt es Cassavetes zwischenzeitlich. Was mit den Slapstickmomenten schon nicht passen wollte, gipfelt hier in gelegentlichem Fäkalhumor, welcher scheinbar in keiner amerikanischen Komödie mehr fehlen darf. Fraglich ob die Zielgruppe (nämlich die Frauen) hier nicht eher beschämt zur Seite sehen anstatt lauthals zu lachen. Nichts desto trotz sieht man den untreuen Ehemann nur allzu gerne Leiden und der eine oder andere Lacher ist auch mit dabei.

Grundsätzlich ist „Die Schadenfreundinnen“ allerdings ein reiner Klischeefilm. Vorhersehbar von Anfang bis Ende ohne Überraschungen oder Abweichung von der Masse. „Gut geklaut ist halb gewonnen“ wird die Devise von Cassevetas gewesen sein, was stellenweise auch relativ gut funktioniert aber eben nicht über das Grundproblem hinweg täuscht: Man hat alles schon in irgendeiner Form gesehen. Die Schauspieler selbst spielen wie von Ihnen erwartet. Weder herausragend gut noch abgrundtief schlecht. Einzig bei Kate Upton merkt man schnell, dass der Schauspielsektor noch Neuland für Sie bedeutet. Doch Sie fügt sich gut in das Gesamtbild der kuriosen Dreierkonstellation ein. Die Chemie stimmt und die Szenen der drei Verlassenen wiken äußerst symphatisch.

Fazit

Nick Cassavetes ist über das Ziel herausgeschossen. Der teils derbe Fäkal- und Slapstickhumor geben dem Film einen faden Beigeschmack. Zurück bleibt eine Geschichte, welche man bereits kennt, gespickt mit ein paar Lachern. Leider reichen diese nicht aus und der Film verliert sich im Mittelmaß. Für einen Frauenabend ist „Die Schadenfreundinnen“ allerdings mehr als geeignet. Dies liegt aber hauptsächlich an der guten Chemie zwischen den drei Hauptdarstellerinnen.

Autor: Christian Kühnemann

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