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Quelle: themoviedb.org
Big 300px das verschwinden des conan edogawa

Inhalt

In Tokyo wird ein LKW mit gefährlicher Fracht entdeckt: Sprengsätze aus Plastiksprengstoff, versteckt in Keksdosen! Möglicherweise war mit der Bombe ein Attentat geplant – doch auf wen hatten die Täter es abgesehen? Conan derweil hat noch ganz andere Probleme: Weil Professor Agasa das Badezimmer nicht reparieren kann, besucht er zusammen mit Ran und Ai ein öffentliches Badehaus. In der Umkleide fällt sein Blick auf einen verdächtigen Mann, der gerade eines der Schließfächer öffnet. Doch bevor er weitere Nachforschungen anstellen kann, rutscht er auf dem nassen Boden aus und verliert das Bewusstsein. Kurz darauf wird Ran und Ai mitgeteilt, dass ein angeblicher Bekannter Conan ins Krankenhaus gefahren habe. Als dann auch noch eine Nachricht von Shin’ichis Handy versendet wird, ahnt Ai, dass Conan in ernsten Schwierigkeiten steckt …

Kritik

Wenn eines mittlerweile eine gewisse Tradition in Sachen Krimi-Geschichten besitzt, dann ist dies wohl ganz klar der japanische Manga- und Animationshit Detektiv Conan. Denn mit insgesamt über 90 Sammelbänden sowie 850 Serien-Episoden in 44 Staffeln gehört die Detektiv Conan von Gôshô Aoyama schon längst zu den langlebigsten Serien überhaupt. Und ein Ende ist bislang nicht in Sicht. Viel mehr noch, gibt es mit den vielen Kinofilmen sogar immer wieder mehr oder weniger gelungene Ergänzungen, die die Fans regelmäßig begeistern. Bis heute ist also die Faszination hinter den Detektiv-Geschichten ungebrochen und auch heute noch gelingt es den Autoren neue spannende Storys zu schreiben, die gekonnt zwischen Humor, intelligenten Plot-Twists und guten Charakteren hin und herwechseln. Mit Detektiv Conan - Das Verschwinden des Conan Edogawa/Die zwei schlimmsten Tage seines Lebens (Der Originaltitel Meitantei Konan: Edogawa Konan shissou jiken - Shijou saiaku no 2-kakan ist nicht minder kürzer) bringt uns nun KAZÉ einen weiteren Film in die Heimkinos, der abermals gelungene Krimi-Kost mit lockerleichtem Humor parat hält. Zwar ist das TV Special zum 20. Jubiläum – ausgestrahlt 2014 – schon etwas älter, doch deutsche Fans sind es schon gewohnt etwas warten zu müssen.

Die Geschichte selbst, angelehnt an ein Agatha Christie Mysterium, ist unterdessen eine gute Mischung aus gewohnten Conan Konventionen und einigen kleineren guten neuen Ideen. So entpuppt sich gerade der Beginn der Geschichte als sehr spannend, wenn nicht nur Conan scheinbar verletzlich gezeigt wird, sondern sich auch die Handlung wie ein Puzzle nach und nach aus vielen Elementen zusammensetzt. Und auch der Fokus von Regisseur Yasuichiro Yamamoto sowie Autor Kenji Uchida auf Conan sowie Ai – Ran, Professor Agasa sowie Kogoro (der abermals zumeist für den Humor zuständig ist aufgrund seiner leichten Tollpatschigkeit) agieren eher im Hintergrund und ergänzen nur die Geschichte – erweist sich als guter Schachzug in Bezug auf die Spannung. Und so entsteht ein interessantes Katz- und Mausspiel, wo gerade zu Anfang der Zuschauer mitfiebert und sich wohl die gleichen Fragen wie Conan stellt. Allerdings kann Detektiv Conan - Das Verschwinden des Conan Edogawa/Die zwei schlimmsten Tage seines Lebens dieses Gefühl nicht ganz aufrecht erhalten. Nachdem der erste Höhepunkt der 92 Minütigen Geschichte über den Bildschirm gelaufen ist, gibt es einen kleinen Bruch: Viel zu sehr wird dann auf Rückblicke gesetzt (die leider sehr Redundant und manchmal gar verwirrend sind), sodass sich die Neugier etwas zerstreut. Und auch der eigentliche Twist am Ende, kommt nicht ganz so clever daher wie gewohnt. Was bleibt ist aber dennoch eine sehr interessante wie kurzweilige Unterhaltung, die gerade Fans begeistern kann.

Die Inszenierung des TV-Films ist indes gewohnte Qualität: Die CGI Aufnahmen, gemischt mit dem gezeichneten Stil, fügen sich gekonnt zu einem angenehmen Erlebnis zusammen, dass optisch gelungen die Szenerie untermalt. Gleiches gilt besonders für die vielen kleinen Action-Momente, die der Film besitzt. Gerade eine Verfolgungsjagd mit anschließendem Unfall gehört hier klar zu den Highlights.

Fazit

Mit etwas Verspätung erreicht nun auch den deutschen Zuschauer das durchaus gelungene 20. Jubiläum in Form des TV-Specials "Das Verschwinden des Conan Edogawa/Die zwei schlimmsten Tage seines Lebens". Die Geschichte ist unterdessen spannend und abwechslungsreich, wenn auch die Wendungen in der Mitte und am Ende doch etwas unbeholfen wirken. Fans bekommen dennoch tolle Conan Unterhaltung.

Kritik: Thomas Repenning

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