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Smooli

Kritik von Smooli

Gesehen: September, 2015

[...] Es ist die Zukunft. Es ist 1997. Festgehangen in den 80er Jahren, mit Kassetten, Comic-Büchern, quitschbunten Frühstückscerealien und wummernder Synthie-Musik. Da macht sich sofort diese Stimmung der Achtziger breit, die immer diesen gewissen Grad der Sensation versprach und zumeist auch lieferte. In dieser muss The Kid schließlich gegen Zeus und seine Schergen kämpfen, als diese seine neue Kameradin Apple gefangen nehmen. Zeus nämlich richtet eine Art Gladiatorenkämpfe aus, wobei er die Leichen der Verlierer in eine Apparatur steckt - zur Wassergewinnung. Schließlich besteht der Körper zum Großteil aus H2O. Darin steckt natürlich eine wahnwitzige Abrechnung mit der menschlichen Ausbeutung der Erde, mit der exzessiven Konsumgesellschaft. Der Grund aber weshalb diese inhaltlichen Spitzen so wunderbar funktionieren und nicht etwa ungelenk wirken, ist dass diese unterschwellige Nachricht so passiv und unaufdringlich daherkommt. [...] Das Regie-Trio nutzt die Anleihen der dargestellten Zeit geschickt, um natürlich das humoristische und liebevolle Potenzial auszunutzen, aber auch, um damalige (Männer-)Ideale gehörig zu entlarven und durch den Kakao zu ziehen. Diese Momente sind es, die dem Film Profil verleihen und ihn nicht zu einem bloßen Spaß-Projekt verkommen lassen. Die Humorspitzen sind jedoch letzten Endes breiter gefächert und nicht lediglich auf die Zeitreise bezogen. Überraschung, Mimik und Gestik spielen hier eine große, fast Slapstick-artige Rolle. Und dann wäre da ja noch die gute alte Gewalt. Das Splatter-Department hat hier ganz eindeutig Extrastunden schieben müssen. [...] Und jetzt an alle: „Are you ready to become a master in the art of kicking ass?“ http://diedreimuscheln.blogspot.de/2015/09/review-turbo-kid-der-kleine-festivalhit.html

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