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MellyMovieFan

Kritik von MellyMovieFan

Gesehen: März, 2026

Ein Kammerspiel, das das Herz zerreißt. Darren Aronofsky ist nicht gerade für leicht verdauliche Kost bekannt, aber mit The Whale liefert er sein wohl intimstes und emotional schmerzhaftestes Werk ab. Das geniale Kammerspiel-Setting – der gesamte Film spielt in Charlies dunkler Wohnung – erzeugt eine fast greifbare Klaustrophobie. Doch das wahre Herzstück ist Brendan Fraser. Seine Performance geht unter die Haut: Man spürt jede Sekunde den emotionalen und physischen Ballast, den diese Figur mit sich herumschleppt. Zwischen Selbsthass, Scham und der puren, verzweifelten Sehnsucht nach Versöhnung mit seiner Tochter entfaltet sich ein Drama, das den Zuschauer völlig schutzlos zurücklässt. Kein perfekter Film, aber ein zutiefst menschlicher, der einen so schnell nicht wieder loslässt.

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