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DVDMAX

Kritik von DVDMAX

Gesehen: Mai, 2016

Da hab ich vor Schreck vollkommen vergessen, mein "Review" von vor einigen Monaten, bei dem ich noch nciht werten wollte, fertig zu stellen.

So. Jetzt mal Butter bei die Fische. Dieses Format wurde vor einem bestimmten Hintergrund produziert, den man bei der Bewertung nicht außer Acht lassen darf: "Shadowhunters" ist nicht einfach eine x-beliebige Literaturadaption, die man macht, weil man selber nicht genug Ideen hat, sondern der zweite Anlauf einer Jugendbuchumsetzung, nachdem der erste Teil einer geplanten Filmreihe im Kino floppte. Man hat die Serie gemacht, um den Büchern gerechter zu werden, aber das schafft sie eben nicht. Auch wenn der Film natürlich seine Schwächen hat. "City of Bones" hat trotzdem den besseren Jace, die bessere Clary, den besseren Simon und selbst den besseren Hodge. Ich mochte, dass Bower eher dratig als massig wirkt, McNamara kann nicht spielen, Hodge hat einfach ein älterer Mann zu sein, und Rosende ist zwar gut, kann aber Sheehans Performance, die in jeder einzelnen seiner Szenen perfekt war, absolut nicht toppen. Allgemein stimmt auch die Chemie in "City of bones", die in dem ersten drei Folgen von "Shadowhunters" einfach mal nicht vorhanden war. Dafür geben Toubia und Daddario die besseren Lightwoods ab und auch van Sprangs aalglatter Valentine wirkt stimmiger. Meyers ist der bessere Schauspieler, taugte aber als Valentine nichts. Viel zu aggressiv und vor allem diese furchtbare Frisur! Die Hauptsache ist aber, dass "City of Bones" die Atmosphäre der Bücher recht gut eingefangen hat, während die Serie zu großen Teilen peinlich wirkte und ich mich mehrfach nicht dran hindern konnte, mir buchstäblich die Hand vor die Stirn zu schlagen. Da sich das Team aber irgendwann eingroovt, konnte die Serie ein gewisses, wenn auch nicht allzu hohes Maß an Charme/Spannung/Sog entwickeln. Ich mochte die letzten Folgen an sich tatsächlich und bin über die zweite staffel schon ein wenig froh, auch wenn ich unter dem Aspekt Jugenbuchverfilmung maßlos enttäuscht wurde. Wenn man schon zum zweiten Mal versucht, eine Romanreihe umzusetzen, dann hat man sich gefälligst ans Skript zu halten und nicht rauszunehmen, was einem gerade so in den Kram passt, um es dann mit teils völlig schwachsinnigem Zusatzmaterial zu versetzen!

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