Erwähnungen
Von "Toy Story" bis "Alles steht Kopf": Das sind die besten Pixar-Filme laut Moviebreak-Community
Mehr als 30 Jahre liegen mittlerweile zwischen dem ersten Toy Story und Toy Story 5. In dieser Zeit hat Pixar nicht nur sprechendes Spielzeug auf Reisen geschickt, sondern Monster zum Arbeiten, Ratten zum Kochen und Roboter zum Verlieben gebracht. Einige dieser Filme gehören längst zu den modernen Klassikern des Animationskinos. Andere würde vermutlich selbst Pixar lieber etwas weiter hinten im eigenen Archiv verstecken.
Doch welche sind eigentlich die besten? Statt darüber erneut in der Redaktion zu streiten, haben wir diesmal euch gefragt – beziehungsweise eure Bewertungen ausgewertet. Grundlage dieses Rankings sind die aktuellen Userwertungen der Moviebreak-Community. Bei Gleichstand haben wir bewusst keinen künstlichen Sieger bestimmt, sondern die Filme auf derselben Stufe belassen.
Passend zum Streamingstart von Toy Story 5 schauen wir deshalb auf mehr als drei Jahrzehnte Pixar zurück. Und zumindest an der Spitze herrscht erstaunlich große Einigkeit.

Die Unglaublichen - The Incredibles
Noch bevor das Marvel Cinematic Universe Superhelden endgültig zum dominierenden Blockbusterstoff machte, schickte Pixar 2004 Familie Parr in den Kampf gegen Superschurken, Midlife-Crisis und Familienchaos.
Brad Birds Film funktioniert dabei bis heute deshalb so gut, weil seine Superkräfte eigentlich nur Mittel zum Zweck sind. Im Kern geht es um eine Familie, deren Mitglieder wieder lernen müssen, gemeinsam zu funktionieren. Die Moviebreak-Community honoriert das mit starken 7,4 Punkten.
Interessant: Auch unsere Kritik liegt mit 7,5 beinahe exakt auf demselben Niveau. Redaktion und Community sind sich hier also ziemlich einig.

Soul
Ausgerechnet ein Film über den Tod gehört zu Pixars nachdenklichsten Werken. Soul fragt weniger danach, was nach dem Leben kommt, als vielmehr danach, was ein Leben überhaupt lebenswert macht.
Dass Pixar daraus trotzdem keinen zweistündigen Philosophievortrag gemacht hat, gehört zu den großen Stärken des Films. Mit 7,5 Punkten schafft es Soul in die Spitzengruppe der Moviebreak-Community.
Und auch hier herrscht seltene Harmonie: Unsere Kritik vergab ebenfalls 7,5 Punkte.

Alles steht Kopf 2
Neun Jahre nach Alles steht Kopf kehrte Pixar 2024 in Rileys Kopf zurück. Nur ist aus dem Kind inzwischen eine Teenagerin geworden – und entsprechend ziehen neue Emotionen ein.
Allen voran Zweifel beziehungsweise Anxiety sorgt dafür, dass die Fortsetzung ihre Vorgängeridee nicht einfach wiederholt, sondern sinnvoll erweitert. Finanziell wurde Alles steht Kopf 2 ohnehin zu einem gigantischen Erfolg.
Bei Moviebreak reicht es mit 7,5 Punkten zwar nicht ganz an Teil eins heran, aber problemlos für die obere Pixar-Liga. Unsere Redaktion sah den Film mit 8,0 Punkten sogar noch etwas stärker.

Findet Nemo
Ein übervorsichtiger Clownfisch schwimmt quer durch den Ozean, um seinen Sohn zu finden. Klingt simpel – wurde 2003 aber zu einem der Filme, mit denen Pixar endgültig bewies, dass computeranimierte Familienunterhaltung emotional genauso funktionieren kann wie klassisches Kino.
Dorie, Marlin, Nemo und natürlich die vegetarischen Haie gehören längst zur Popkultur.
Die Community vergibt dafür weiterhin starke 7,6 Punkte. Unsere Kritik liegt mit 8,0 nur geringfügig darüber.

Oben
Es gibt vermutlich wenige Pixar-Szenen, bei denen Erwachsene derart zuverlässig behaupten, ihnen sei lediglich etwas ins Auge geflogen.
Schon die berühmte Anfangssequenz von Oben erzählt innerhalb weniger Minuten ein komplettes gemeinsames Leben. Danach hängen Pixar und Regisseur Pete Docter Luftballons an ein Haus und schicken einen alten Mann, einen Pfadfinder und einen sprechenden Hund nach Südamerika.
Diese wilde Mischung funktioniert auch Jahre später: 7,6 Punkte gibt es von der Community, 8,5 von unserer Redaktion.

Coco - Lebendiger als das Leben
Familie, Erinnerung, Musik und Tod: Coco nimmt einige ziemlich große Themen und verpackt sie in einen der farbenprächtigsten Filme, die Pixar bislang produziert hat.
Vor allem emotional besitzt die Reise des jungen Miguel in das Reich der Toten jene Qualität, mit der das Studio sein Publikum immer wieder ziemlich hinterhältig erwischt.
Mit 7,7 Punkten landet Coco verdient weit vorne. Unsere Kritik war mit 8,5 Punkten sogar noch begeisterter.

Toy Story
Ohne diesen Film gäbe es diese Liste nicht.
Toy Story war 1995 der erste vollständig computeranimierte Kinofilm und zugleich Pixars erster Langfilm. Beeindruckender als die technische Pionierleistung ist rückblickend allerdings, wie wenig sich der Film darauf ausruhte.
Woody, Buzz und die übrigen Spielzeuge funktionierten nicht deshalb, weil sie damals spektakulär animiert waren, sondern weil Pixar ihnen Persönlichkeiten, Ängste und Konflikte gab.
Mehr als 30 Jahre später steht der Auftakt bei hervorragenden 7,8 Punkten. Unsere Kritik vergibt 8,0.

Die Monster AG
Geteilter vierter Platz – und damit bekommt Toy Story Gesellschaft von Sulley und Mike.
Die Idee ist auch über zwei Jahrzehnte später herrlich: Monster erschrecken Kinder nicht aus Boshaftigkeit, sondern weil ihre Schreie Energie erzeugen. Und hinter jeder Kinderzimmertür steckt letztlich nur ein weiterer Arbeitsplatz.
Die Monster AG verbindet diese fantastische Grundidee mit einer der liebenswertesten Freundschaften des Studios. Die Community belohnt das mit 7,8 Punkten.
Unsere Redaktion ist sogar noch begeisterter und vergibt satte 9,0 Punkte.

Wall-E - Der Letzte räumt die Erde auf
Über weite Strecken braucht WALL·E kaum Dialoge. Ein kleiner Roboter räumt eine von Menschen zugemüllte Erde auf, sammelt merkwürdige Hinterlassenschaften und verliebt sich schließlich in eine deutlich modernere Maschine.
Was leicht zur niedlichen Roboterkomödie hätte werden können, entwickelte Pixar zu Science-Fiction über Einsamkeit, Konsum, Umweltzerstörung und menschliche Bequemlichkeit.
Die Moviebreak-Community vergibt 7,9 Punkte. Unsere Kritik setzt mit 9,0 sogar noch einen drauf.
Damit verpasst WALL·E den gemeinsamen Spitzenplatz nur denkbar knapp.

Ratatouille
Eine Ratte möchte Koch werden.
Mehr musste Pixar eigentlich nicht erklären, bevor Ratatouille 2007 eine der ungewöhnlichsten Erfolgsgeschichten des Studios erzählte.
Doch unter der absurden Ausgangslage steckt eine ziemlich universelle Geschichte über Talent, Leidenschaft und die Frage, wer überhaupt darüber bestimmen darf, woher gute Kunst kommt.
Remys Ausflug in die Pariser Spitzengastronomie besitzt auch fast zwei Jahrzehnte später zahlreiche Fans. Bei Moviebreak steht Ratatouille deshalb bei hervorragenden 8,0 Punkten.
Unsere Redaktion ist mit 9,0 sogar noch euphorischer.

Alles steht Kopf
Freude, Kummer, Angst, Wut und Ekel als Figuren im Kopf eines Kindes – eine dieser Pixar-Ideen, die auf dem Papier gleichzeitig vollkommen offensichtlich und ziemlich genial klingt.
Alles steht Kopf machte daraus allerdings weit mehr als einen cleveren Animationsfilm. Die Geschichte über Riley und ihre Emotionen erzählt davon, dass Traurigkeit nicht einfach ein Problem ist, das beseitigt werden muss.
Mit 8,0 Punkten gehört der Film für die Moviebreak-Community zur absoluten Pixar-Spitze. Unsere Kritik vergibt sogar herausragende 9,5 Punkte – die höchste Redaktionswertung innerhalb dieses Rankings.

Toy Story 3
Und dann wäre da noch der Film, der eigentlich einmal das perfekte Ende darstellen sollte.
Toy Story 3 schickte Woody, Buzz und Co. 2010 in den Kindergarten und erzählte gleichzeitig vom Ende einer Kindheit. Andy ist erwachsen geworden und seine Spielzeuge müssen akzeptieren, dass ihre gemeinsame Zeit vorbei ist.
Das Finale dürfte für eine ganze Generation zu den emotionalsten Momenten gehören, die Pixar je produziert hat.
Die Moviebreak-Community vergibt 8,0 Punkte. Unsere Redaktion ebenfalls.
Mehr Einigkeit geht kaum.
Damit teilen sich Ratatouille, Alles steht Kopf und Toy Story 3 die Pixar-Krone der Moviebreak-Community.
Wird geladen...
{{ loadError }}