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Das Fantasy Filmfest 2015: Wir haben zahlreiche weitere Filmkritiken für euch!

von Sebastian Stumbek

Das Fantasy Filmfest 2015 ist in Berlin und Nürnberg bereits im vollen Gange, wir schlagen uns weiterhin tapfer  durch das gewaltige Programm. Ab morgen geht es dann auch in Frankfurt los, unsere beiden Autoren Domas und Sören stehen bereits in den Startlöchern. Einen Überblick über alle laufenden Filme sowie Informationen zum FFF 2015 erhaltet ihr übrigens in unserem Special. Dort findet ihr auch alle von uns verfassten Kritiken auf einem Blick.

Vor rund einer Woche haben wir nach unseren ersten Filmkritiken eine erste Billanz gezogen (siehe hier), nun möchten wir euch erneut eine kleine Zusammenfassung über die letzten Tage geben.

Unser Autor Oneal hatte in den letzten Tagen so einige Glücksgriffe, darunter den französischen Thriller "The Connection", den er sogar als den "französischen Thriller des bisherigen Jahres" betitelt. Jean Dujardin bekämpft darin die Drogenmafia, für Oneal war es ein "spannendes, dramatisches wie menschliches Werk über die wahren Begebenheiten des „French Cowboy“." Von uns gab es dabei gute  7/10 Punkte.

Weiter gehts mit "Shrew's Nest", einem bösen Thriller aus Spanien mit blutigem Ausgang.  Mit 7,5/10 Punkten zählt der Film bislang zu einem unserer bestbewerteten Filme des FFF, für Oneal was es ein "spannender Sog mit einem drastischen Finale, welches den Zuschauer regelrecht mit offenem Mund zurücklässt. Trotz den bescheidenen Mitteln wird so Montes Schicksal zur kleinen aber sehr feinen Genre-Perle."


Eine Weltpremiere gab es mit "Kill Your Friends" unterdessen auch, der auf dem gleichnamigen Buch von John Niven basiert und die unschönen Seiten des Musik-Business zeigt.  Der Film konnte unseren Autoren Sibbe begeistern, für ihn war es ein "fieser Thriller mit gut pointiertem schwarzem Humor. So abstoßend die Charaktere und die hier dargestellte Musikindustrie auch sind, so sehr macht es aber auch Spaß, als Zuschauer Teil des Geschehens zu sein." Auch hier gab es wieder sehr gute 7,5/10 Punkte. Bis zum Kinostart wird es leider noch eine Weile dauern, im Auge behalten sollte man den Titel bis dahin aber definitiv.

Während uns draußen die Temperaturen quälen, geht es im Zombie-Endzeitfilm "Extinction" regelrecht frostig zu. "Lost"-Star Matthew Fox kämpft darin ums nackte Überleben, während ihm blutrünstige Monster an die Wäsche wollen. Uns hat das Endzeit-Drama leider auch etwas kalt gelassen, blieb es leider hinter seinen Möglichkeiten zurück. Mit 5/10 Punkten ist der Film für Genrefreunde aber dennoch einen Blick wert. Auch das Drama "Strangerland" mit Nicole Kidman blieb hinter seinen Möglichkeiten zurück, in welchem verzweifelte Eltern ihre verschwundenen Kinder suchen. Unser Autor Levin vergab dafür lediglich 4/10 Punkte. Die Performance von Frau Kidman wurde aber verdientermaßen gelobt.
Auf den spanischen Home-Invasion-Horror "Sweet Home" hatten wir uns besonders gefreut, in welchem ein paar Killer innerhalb eines Hauses Jagd auf ein Pärchen macht, leider stellte er sich als etwas lascher Genrevertreter heraus. 4,5/10 Punkte gab es von Sibbe, der lieber auf "The Strangers" oder "Panic Room" verweist. Den absoluten Tiefpunkt gab es, trotz zahlreicher Glücksgriffe zuvor, gleichzeitig für Oneal, der sich durch den chinesischen Film "The Midnight After" quälen musste. Nur 2,5/10 Punkte wurden vergeben, "gähnend langweilig" und "absoluter Nonsense" scheint der Streifen laut ihm zu sein.

Spaßiger geht es dagegen wieder in "Parasyte: Part 1" aus Japan zu, quasi dem asiatischen Pendant zu "Men in Black". Oneal hatte damit durchaus seinen Spaß und vergab ordentliche 6,5/10 Punkte. Und wenn wir schon bei Japan sind: "The World of Kanacko" entpuppt sich als kleines Juwel, welches man nicht verpassen sollte. 7/10 Punkte gab es von uns sowie das Fazit, der Film sei "laut, brutal, unglaublich düster und bietet dem Zuschauer eine Reise in eine Welt, die finsterer kaum sein könnte. Somit ist die Welt von Kanako ein klares Genre-Highlight".

Zu guter Letzt hatte Sibbe das Vergnügen, zwei starke Thriller zu sehen, wovon eines sogar sein bisheriges Festival-Highlight darstellt. In "Body" nimmt eine Ladies Night einen sehr blutigen Ausgang. Zwar wird bemängelt, dass der Film etwas zu kurz geraten ist, doch nach wie vor ein vergnüglicher Spaß für freunde bösartiger Thriller sei. Ordentliche 6,5/10 gab es für den Film sowie die Empfehlung, ihn sich anzuschauen.
"The Invitation" wurde mit seinen 8/10 Punkten bislang am höchsten bewertet, der neue Thriller von "Jennifer's Body" Regisseurin Karyn Kusama hat Sibbe regelrecht begeistert. Es ist einer dieser Filme, über den man nicht allzu viel vorab wissen sollte und der mit einer ungeheuren Ladung an Spannung unter die Haut geht. Definitiv vormerken.

Ab morgen geht es wieder weiter, seid gespannt auf viele noch kommende Highlights.

Eure Meinung ist uns indes wichtig: Was werdet ihr auf dem diesjährigen Fantasy Filmfest sichten und von den obigen Filmen vielleicht auch später einmal? Welche Filme habt ihr vielleicht auch schon auf dem Fantasy Filmfest gesehen? Lasst es uns wissen.

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