Nach dem geplanten Zusammenschluss von Paramount und Warner soll der neue Mutterkonzern künftig Skydance heißen. Das gab Skydance-Chef David Ellison am Freitag bekannt. Der rund 110 Milliarden Dollar schwere Deal soll voraussichtlich in der kommenden Woche abgeschlossen werden. Paramount und Warner sollen dabei ihre jeweiligen Namen und Marken behalten.
Skydance als gemeinsames Dach
Ellison begründet die Entscheidung mit der langen Geschichte beider Studios und ihren eigenständigen Identitäten. Der Name Skydance soll demnach als gemeinsames Unternehmensdach dienen, ohne Paramount und Warner als Marken zu ersetzen. Wie viel kreative Eigenständigkeit die beiden Studios nach der Fusion tatsächlich behalten, muss sich allerdings erst zeigen.
Auch personell bringt der Zusammenschluss Veränderungen mit sich: HBO-Chef Casey Bloys soll künftig sowohl HBO Max als auch Paramount+ verantworten. Bei Warner stehen zudem größere Veränderungen an: Die Filmchefs Michael De Luca und Pam Abdy, die seit 2022 für das Studio verantwortlich sind, sollen das Unternehmen verlassen (siehe unten).
Bei DC anscheinend vorerst keine Veränderungen
Für DC Studios zeichnet sich dagegen zunächst Kontinuität ab. Wie Deadline berichtet, sollen James Gunn und Peter Safran auch nach Abschluss der Fusion an der Spitze des Comicfilm- und Serienbereichs bleiben. Beide haben demnach bereits mit David Ellison über ihre Zukunft gesprochen. Das Gespräch soll positiv verlaufen sein.
Damit soll das von Gunn und Safran aufgebaute DC-Universum vorerst seinen bisherigen Kurs fortsetzen. Wie ihre Position innerhalb der neuen Konzernstruktur genau aussehen wird und wem sie künftig unterstellt sind, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Die endgültige Führungsstruktur soll nach dem Abschluss der Fusion in der kommenden Woche bekannt gegeben werden.
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